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3. Phosphorsäure.
a) Die phospho rsauren Salze (Phosphate,Verbindungen der Anionen PO 4 '", PO'H" und P0 4 H 2/ )der Alkalimetalle sind in Wasser löslich, die übrigen inSäuren.
b) Chlorbaryum fällt aus den Lösungen der neu-tralen Salze weißes, in Salzsäure oder Salpetersäure lös-liches phosphorsaures Baryum, BaHPO\ resp.Ba 3 P 2 0 8 .
c) E s s i g s. Blei fällt weißes, in Salpetersäurelösliches p h o s p h o r s. Blei.
d) Salpeters. Silber gibt in den Lösungen derPhosphate einen gelben Niederschlag von phosphors.Silber, Ag 3 P0 4 , in Salpetersäure und Ammoniak löslich.(Fällt man das gewöhnliche Natriumphosphat[Dinatriumphosphat] mit Silberlösung, so nimmt dieMischung, da Salpetersäure frei wird, saure Re-aktion an:
Na 3 HP0 4 + 3AgN0 3 = Ag 3 P0 4 + 2NaN0 3 + HNO 3 .)
e) Setzt man zu einer phosphorsäurehaltigen Lösungschwel'els. Magnesium, Salmiak und A m- ymoniak, so entsteht ein kristallinischer weißer Nieder-schlag von phosphors. Ma gnesi um-Ammonium, >MgNH 4 P0 4 .6H 2 0:
MgSO 4 + NH 3 + Na 2 HP0 4 = MgNH 4 P0 4 + Na 2 S0 4 .(Der Salmiakzusatz hat den Zweck, die Fällung der Ma-gnesia durch Ammon zu verhindern. Vgl. pag. 17.)
f) Versetzt man eine phosphorsäurehaltige Lösung mitübe r schüssigem molybdäns. Ammonium und vielSalpetersäure, so entsteht (in verdünnten Lösungenallmählich) ein gelber Niederschlag von Ammonium-molybdophosphat, vielleicht (NH'r'PO 4 . (MoO 3 ) 12 ,die Verbindung des komplexen Anions (Moö 3 ) 1 PO " :