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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
Entstehung
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geht dabei wahrscheinlich in Pentathionsäure über:5H 2 S + 5S0 2 = H 2 S f '0 G + 4H 2 0 + 5S.

c) Chlorbaryum gibt Niederschläge von schwef-lig s. Baryum, BaSO 3 , in Säuren löslich; essigs. Bleifällt schwefligs. Blei, PbSO 3 , in Salpetersäure löslich.

d) Mit salpeters. Silber entsteht ein weißerNiederschlag von schwefligs. Silber, Ag 2 SO s , in Sal-petersäure löslich. Beim Kochen mit Wasser wird ergrau, indem er sich in Silber und Schwefelsäure zerlegt:

Ag 2 S0 3 + H 2 0 = 2Ag + H 2 SO\

e) Setzt man zu einer mit Essigsäure eben ange-säuerten Lösung eines schwefligs. Salzes eine Lö-sung von schwefeis. Zink, der man etwas Nitro-prussidnatrium zugemischt hat, so tritt, wennschwefligs. Salz in einigermaßen beträchtlicher Menge vor-handen, Rotfärbung ein. Im anderen Fall tritt dieFärbung auf ferneren Zusatz von etwas Ferrocya n-kaliumlösung ein, was in reichhaltigerer Lösung pur-purroten Niederschlag hervorbringt (Unterschied von un-terschwefügs. Salzen).

f) Vor dem Lötrohr wird (vgl. pag. 57) ebenfallsSchwefelmetall erhalten.

2. Unterschweflige Säure.

a) Die Salze der unterschwefligen Säure oderThio schwefel säure (T h i o sulfate oderHypo-sulfite, Verbindungen des Anions S 2 0 3 ") sind in Wassergrößtenteils löslich. Durch Salzsäure oder Schwefelsäurewird aus den Salzen unter schweflige Säure in Frei-heit gesetzt, die sich bald in Wasser, Schweflig-säureanhydrid und Schwefel spaltet:

Na 2 S 3 0 3 + 2HC1 = 2NaCl + H 2 S 2 0 3

H 2 S 2 0 3 = SO 2 + S + H 2 0.