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Kurze Anleitung zur qualitativen Analyse
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führen wollen; wir müssen heiß abfiltrieren, wennsich der Niederschlag nicht wieder lösen soll.

Hieher gehört z. B. auch die Fällung basischerSalze aus Antimon- und Wi s m u t lösungen.

Von der Hydrolyse hängt unter Umständen auchdie Reaktion der Salze ab. Wasserstoffsalze(= Säuren) reagieren im allgemeinen sauer, färbenz. B. Lackmusfarbstoff rot. Die Stärke der Reaktionhängt von der Stärke der Säure, d. h. von dem Betrageab, zu der die Säure in das betreffende A n i o n und inWasserstoff gespalten ist; die Reaktion kommt demWasserstoffion zu. Hydroxylsalze(= Basen)zeigen analog stärkere oder schwächere alkalischeReaktion, d. h. bläuen z. B. mehr oder weniger den ge-röteten Lackmusfarbstoff, die alkalische Reaktion kommtdem Hydroxylion zu. Die Neutral salz e nun zeigenim allgemeinen keine Reaktion gegen Pflanzenfarben; sindsie aber hydrolytisch gespalten, so tritt die Reaktion derSpaltstück e hervor, Salze der starken Säurenkönnen sauer reagieren, Salze starker Basen al-kalisch. Es hängt dies dann davon ab, wie weit ebendie Spaltstücke ionisiert sind. MgSO 4 ist z. B.nur ionisiert in Mg" und SO 4 ", reagiert also neutral.ZnSO 4 ist dagegen teilweise hydrolysiert zu Zn(OH) 2 undH 2 S0 4 . Von diesen ist Zn(OH) 2 nur zu geringem Betrage,H 2 SO* dagegen praktisch vollständig ionisiert. Es bleibtalso hier Ueberschuß an Wasserstoffionen, d. h. die Zink-sulfatlösuns reagiert sauer.

Die bei Reaktionen stattfindenden Umsetzungen werdendurch die Umsetzungsgleichungen ausgedrückt.Man kann nun bei Ionenreaktionen entweder nurdie Umsetzungen der Ionen berücksichtigen z. B.2K- + PtCl 6 " = K 2 PtCl 6 ,