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Quassiii).
Maticoblättersorten vor. Durchsichtige, farblose, bei 61" schmelzendeKristalle, wenig- in Wasser, leichc in Alkohol und Aether löslich. BeimErhitzen an der Luft bildet es stechende, zum Husten reizende Dämpfe.
Kämpfend, Ci (1 H 12 O c +H 2 0, und Galangin, Ci 5 H 10 O 5 +H 2 O, kommenin der Galangawurzel, der Wurzel von Alpinia Galanga, neben Galangin-methyläther, C 15 H 9 (CH 3 )0 5 , und Alipin, C 17 H 12 0 6 +H i! 0(?), vor. Kämpfendbildet schwefelgelbe, flache, bei 121 bis 122° schmelzende, in Wasserfast unlösliche Nadeln. Galangin mit 1 Mol. H 2 0 stellt lichtbeständigein Wasser fast unlösliche Nadeln dar.
Cascarillin, C 12 H 1N 0 4 , der Bitterstoff von Cortex Cascarillae,stellt kleine, weisse, nadeiförmige, bei 205° schmelzende Kristalle vonsehr bitterem Geschmack dar, welche in Wasser, Chloroform und kal-tem Alkohol schwer löslich sind. Durch konzentrierte Schwefelsäurewerden dieselben mit blutroter Farbe gelöst.
(Juassiin, Cu;H 21 O fl , kommt bis zu 0,i% in dem Quassiaholz, demHolz von Quassia amara vor. Perlmutterglänzende, geruchlose, mono-kline Prismen von neutraler Reaktion und sehr bitterem Geschmack.Schmelzp. 210 bis 211°. In Wasser schwer löslich. Neben dem Quassiinfindet sich das Qaassol, C 40 H 70 O, in dem Quassiaholz. Es bildet weisse,geschmacklose, in Wasser unlösliche Blättchen vom Schmelzp. 149 bis 151°.
Chrysin, Chry.sinsäure, C 15 H 10 O 4 , ist neben Tectochrysin [Methyl-chysin, C 15 H 9 (CH 3 )0 4 ] u. a. ein Bestandteil der Knospen von Populusnigra, P. pyramidalis und P. balsamifera. Hellgelbe, glänzende, bei275° schmelzende, in Wasser unlösliche Täfelchen.
Betulin, C^H^oOg, kommt besonders in der äusseren hellen Kork-sehicht der Birkenrinde zu 10 bis 12% vor. Farblose, erhitzte, geruch-und geschmacklose in Wasser unlösliche Nadeln vom Schmelzp. 251°.
Pyrethrosln, C 34 H 44 O 10 (?), scheidet sich aus dem Aethcrextrakt derBlüten von Chrysanthemum cinerariaefolium (Insektenpulver), nachdem Eindampfen desselben zu einem dünnen Sirup, allmählich inKristallen ab. Farblose, bitter schmeckende, in Wasser unlösliche, rhom-bische Octaeder vom Schmelzp. 188 bis 189°, welche nicht giftig zu seinscheinen. Die insektentötende Wirkung des Insektenpulvers scheintvielmehr dem ätherischen Oel desselben zuzukommen.
Aneinonin, Anemonencam] ther, Pulsatillencampfer, C 10 H 8 O 4 , kommtwahrscheinlich nicht fertig gebildet vor, sondern entsteht erst nebenIsoanemonsäure, C 10 H 10 O 5 , und anderen Stoffen aus einer flüchtigen,scharfen, ihrer Zusammensetzung nach nicht näher bekannten Ver-bindung, dem eigentlichen Anemonencampher, die bei der Destillationverschiedener frischer Anemonen- und Ranunculus-Arten entsteht. In-folge dieses Zersetzungsprozesses büssen die Anemonen und Ranunkelnauch beim Trocknen ihre Schärfe ein. Das Anemonin stellt farblose,