CaseTne.
641
a-Eiyonnatrium mit 15° /0 Jod löst sich in Wasser.
ß-Eigone, Peptonum jodatum, ein bräunliches, in Wasser löslichesPulver mit 15% Jodgehalt.
Tiromeigon mit 11% Brom ist in Wasser unlöslich, Peptobromeigon, die entsprechende Pepton Verbindung-, enthält gleichfalls ll%Brom.
■lodoformogen mit 15% Jodoform ist ein hellgelbes, fast geruch-loses, in Wasser unlösliches, lockeres Pulver.
b) Serumalbumin kommt gelöst reichlich im Blut, im Chylus,in der Lymphe, in Transsudaten, in allen serösen Flüssigkeiten,pathologisch im Harn (bei Nierenkrankheiten) usw. vor. Je nachdem Ursprung und Salzgehalt koaguliert es bei 64 bis 72°.
c) MüchaUmmin, Lactalalburnin, dem Serumalbumin sehrähnlich, kommt in der Milch in geringer Menge und im Kolostrumvor, gerinnt je nach dem Lösungsmittel der Konzentration unddem Salzgehalt bei 72 bis 84°. Seine Lösung ist jedoch schwächerlinksdrehend als die des Serumalbumins.
d) Pflanzenalbumin, Phytoalbumin, ist in allen Pflanzen-säften, jedoch meist nur in sehr geringer Menge enthalten. Esverhält sich ebenso wie Serumalbumin.
2. Case'ine "der Nucleoalbumine. Hierher gehören Milch-case'in und Pflanzencasetn. Dieselben werden durch Erhitzen ausihren Lösungen erst bei 130 bis 150° gelallt, doch schon beigewöhnlicher Temperatur durch gewisse Fermente (z. B. Lab-ferment) sowie durch vorsichtigen Zusatz von Säuren. Sie sindphosphorhaltig.
.a) Müchcaseln, der wichtigste Eiweissstoff der Milch derSäugetiere, ist in derselben als Calciumalbuminat gelöst vorhanden.Man kann dasselbe durch Labferment (s. S. 653) oder Säurenaus der Milch abscheiden. Setzt man zu Milch Lab oder einigeTropfen Säure, so wird alles Case'in gleichzeitig mit dem Fettals sogenannter Quark, gekäste Milch, welche den Käse liefert,ausgeschieden und Milchzucker, Albumin und die Salze bleibenals süsse Molken (Serum locus) in Lösung. Bei längerem Stehender Milch gerinnt dieselbe gleichfalls, indem durch Milchsäure-bazillen aus dem Milchzucker (s. S. 358) Milchsäure entsteht(Sauermilch), die abfiltrierte Lösung ist dann saure Molken.
Das durch Fällung erhaltene Case'in ist eine weisse, flockige,nach dem Trocknen gelbliche, brüchige und durchscheinendeMasse. Casei'n liefert mit vielen Mineralfarben wetterbeständigeAnstrichfarben (Casei'nfarben I.
Bei der Verdauung- des CaseTns mit Pepsin und Salzsäure scheidetsieh Paranucletn ab, während ParanucUNnsäure neben Albumosen und
Part heil, Organische Chemie. 41