Albumine.
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säure, Glutaminsäure, Phenol, Kresol, Skatol, Phenylessigsäure,Hydrozimtsäure, Ptomaine usw.
Pepsin und ähnliche Fermente lösen die Eiweissstoffe; siewerden zunächst in Albumosen und weiter in Peptone (s. S. 654)verwandelt. Weitere Spaltungsprodukte dürften dann die Poly-peptide 1 ) und als Endprodukte der Hydrolyse die Aminosäuren(Leucin, Tyrosin usw.) sein.
In den keimenden Pflanzen werden die Eiweissstoffe, wahr-scheinlich unter dem Einflüsse von Enzymen, ebenfalls in Albu-mosen, Peptone, Polypeptide und schliesslich in einfachere Ver-bindungen, die den bei der Einwirkung von Mineralsäuren bzw.Trypsin gebildeten sehr ähnlich sind, umgewandelt.
Erkannt, werden die Eiweissstoffe in Lösungen an ihrerKoagulierbarkeit durch Säuren beim Erhitzen (Essigsäure, Salpeter-säure), sowie an ihrer Fällbarkeit durch Gerbsäure, Metaphosphor-säure, Essigsäure und Ferrocyankalium.
Wir teilen im folgenden die Eiweissstoffe aus Zweckmässig-keitsgründen nach ihren Löslichkeitsverhältnissen und ihrem all-gemeinen Verhalten in folgende Gruppen:
I. Wasserlösliche Eiweissstoffe oder Albumine.II. Globuline.
III. 1'rote nie.
IV. Albuminoide.
V. Enzyme oder umgeformte Fermente.VI. Toxalbumine-
I. Wasserlösliche Eiweissstoffe oder Albumine.
Dieselben zerfallen in: 1. Eigentliche Albumine, welche beimeinfachen Erhitzen ihrer Lösung koagulieren; 2. Nucleoalbumineoder Casetne, welche sich aus ihren Lösungen nicht durch ein-faches Erhitzen, sondern erst auf Zusatz von Säuren abscheidenlassen ; 3. Fibrine, die nach Austritt aus dem lebenden Organis-mus, schon bei Berührung mit der Luft gerinnen.
1. Eigentliche Albumine. Hierhergehören das Eier-, Serum-,Milch- und /'/lauzeualbu min.
a) Eieralbumin kommt in konzentrierter, wässeriger, vondünnen, häutigen Membranen eingeschlossener und durchzogener
1) Peptide, bzw. Polypeptide sind nac» E. Fischer zahlreiche stick-stoffhaltige Verbindungen, die mit den Peptonen eine gewisse Aehnlichkeithaben und synthetisch durch Verkettung von zwei oder mehreren Molekülender Amidosäuren entstehen.