Authracen.
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siedendAg Oel, bzw. farblose, bei 32,5° schmelzende Blättchen dar.Dimethylnaphtalin, (1,4), Ci 0 H (; (CH 3 ) 2 , Siedepunkt 262°.Aethylennaphtalin, C 10 H (i :C 2 H 4 , Acetnaphten, kommt in den bei 260 bis280° siedenden Anteilen des Steinkohlenteers vor und entsteht beimLeiten von Aethylnaphtalin, CjoHß.CsjHr, oder von einem Gemengevon Benzol und Aethylendampf durch glühende Röhren. Farblose,bei 95° schmelzende Nadeln, welche bei der Oxydation Naphtal-xäure, (1,8) C 10 H<;(COOH) 2 ergeben. Letztere geht bei 140 bis 150°
POin NapMalsäureanhydrid, C 10 H 0 pA x O, vom Schmelzpunkt 266 ü
über.
c) Verbindungen der Anthracen- und Phenanthren-
gruppe.
Die zu dieser Gruppe gehörigen Verbindungen sind Ab-kömmlinge der beiden isomeren, im Steinkohlenteer vorkommen-den Kohlenwasserstoffe, C 14 H 10 , Anthracen und Phenanthren.Ihrem Verhalten und ihren Bildungsweisen nach stehen sie, ähn-lich wie das Naphtalin, in naher Beziehung zum Benzol. IhreKonstitution ergibt sich aus den nachstehenden Formeln:
HC
H
H H
q/Cnq/C^:
HC^p/C^p,
/C'\p;
H H HAnthracen
(8. S. 887).
CH
ICH
H H H II
C=C C=C
/ \ / \
HC C_C CH
\v // w //
c_c c_cH W H
H H
Phenanthren.
In beiden Kohlenwasserstoffen werden demnach je zwei"enzolkerne durch die Gruppe C 2 H 2 zusammengehalten, aller-dings in verschiedener Weise.
Anthracen, C 14 H 10 oder H 4 C 6n i ^CgEL,.
CH
Das Anthracen kommt in den über 270° übergehendenAnteilen des Steinkohlenteeres, dem Anthracenöle, vor. Die Haupt-nienge des Anthracenöls ist flüssig; es dient mit den Schwer-ölen zum Imprägnieren von Eisenbahnschwellen usw. Ein Teilliefert das „Karbolineum", ein braunschwarzes konservierendesAnstrichöl für Holz, Obstbäume usw.
Künstlich erhält man das Anthracen u. a. durch Erhitzenv °n Benzylchlorid mit Aluminiumchlorid oder mit Wasser auf