?-NaphtoIverbindungen.
IS
/?-Naphtolwisniut, Bismuthuni/S-naphtolicum, Orphol, C 10 H 7 .O(BiO), istein hellbraunes, in Wasser unlösliches Pulver.
ß-Naphtolquecksilber, Hydragyrum-/?-liaphtolicum, (C ln H 7 .0) 2 Hg-, wirdals gelbliches, in Wasser unlösliches Pulver durch Fällen vonQuecksilberoxydnitratlösung- mit /J-Naphtolnatriumlösung erhalten.
A-Naphtolcarbonat, ß Naphtolum carbonicum, CO^p 10 ?,', arzneilichempfohlen, wird aus COCl 2 und trockenem ^-Naphtolnatrium ge-wonnen. Glänzende, bei 176° schmelzende, in Wasser unlösliche,in Alkohol schwer lösliche Blättchen.
Asaprol, Abrastol, arzneilich und technisch als Antisepticum empfohlen,ist ß-Naphtol-a-Hulfosaures Calcium, [C 10 H„(OH)SO 3 ] 2 Ca + 3H 2 O, einweisses kristallinisches, geruchloses Pulver, leicht in Wasser undin Alkohol löslich.
Alumnol, ß-Naphtoldisulfosaures Aluminium, [C 10 H 5 (OH)(SO B ) 2 ] 3 AI 2 , istein weisses, antiseptisch wirkendes, in Wasser leicht lösliches Pulver.Seine Lösungen fluoreszieren blau.
Die unter dem Namen Eikonogen als photographischer Entwicklerbekannte Verbindung ist das Natriumsalz einer Amido-ß-Naphtol-sulfosäure von der Zusammensetzung: C 10 H 5 (NH 2 )(OH)SO B Na.
Nerolin ist /?-Naphtolmethyläther, Ci 0 H 7 .OCH 3 , farblose, Orangenblüten-artig riechende Blättchen vom Schmelzpunkt 72°. Der ß-Naphtol-äthyläther, Ci 0 H 7 .OC 2 H 5 , riecht ananasartig und schmilzt bei 37".
Lactol, Lactyl-/?-Naphtol, Ci 0 H 7 .OC 3 H 5 0, dient als Darmantisepticumund wird durch Erhitzen von /5-Naphtolnatrium und milchsauremNatrium mit POCI 3 auf 120° erhalten. Farblose, in Wasser unlös-liche Krystalle.
Benzonaphtol, BenzoyI-/?-Naphtol, C 10 H 7 .OC 3 H 5 O, erhält man durch Er-hitzen von ^-Naphtol und Benzoylchlorid zunächst auf 125° unddann auf 175° als färb-, geruch- und geschmacklose Nadeln vomSchmelzpunkt 110°, wenig in Wasser, leicht in Alkohol und Chloro-form löslich.
/f-Naphtol.Oxytolnylsäure, C 6 H 3 (OH)(COOH).CH ä .C 10 H (; .OH, kommt un-ter dem Namen „Epicarin" als Antisepticum gegen Hautparasitenals Epicarinum purum und Epicarinum veterinarium in denHandel und stellt im reinen Zustande farblose, bei 199° schmel-zende Nadeln dar, die sich in kaltem Wasser schwer, leicht inAlkohol lösen. Rohes Epicarin (Eichengrün) ist ein rötliches Pulver.
« Hydrojuglon u. ^-Hydrojuglon sind zwei Trioxynaphtaline, C 10 H 5 (OH) 3 ,die in den grünen Walnußschalen vorkommen und daraus durchAusziehen mit Wasser unter Zusatz von etwas Salzsäure undZinnchlorür gewonnen werden können.
Die a-Verbindung stellt