Aldohex osen.
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CH 2 OH(CHOH) 3 . CO. CH 2 OH sein. Die Stellung- der CO-Gruppeergibt sich durch Oxydation.
Beim Erhitzen mit Alkalien liefern die Hexosen Milch-säure.
Ueber die alkoholische Gährung der Hexosen siehe S. 65 ff.Meist sind die d-Modifikationen vergährbar, die 1-Modiflkationennicht, aus den inaktiven vergährt nur der im freien Zustandevergährbare Anteil, wodurch man ein Mittel hat, die optischenAntipoden darzustellen.
Ueber Milchsäuregährung s. S. 179, über Citronensäure-gährung S. 216.
a) Aldohexosen.
d-Maimose, C 6 H 12 0 6 , Seminose, entsteht neben d-Fruktosebei der vorsichtigen Oxydation des d-Mannits, beim Kochen derReservecellulose der Steinnuss und anderer Früchte mit ver-dünnter Salzsäure und durch Reduktion der d-Mannonsäure mitNatriumamalgam. Sie schmilzt bei 136° und besitzt [a]o = + 14,36°.Ihr Hydrazon schmilzt bei 195°. Ihr Osazon ist mit dem desTraubenzuckers identisch.
1-Maniiose entsteht durch Reduktion von 1-Mannonsäure-lakton und ist linksdrehend.
d + 1-Mannose, durch Oxydation von inaktivem Mannitoder inaktivem Mannonsäurelakton, ist inaktiv.
d-(üukose, Traubenzucker, Stärkezucker, Dextrose,
CHOH.C.OHHO.C.H .
H.C.OH
[ILO. OHICH 2 OH
Traubenzucker findet sich, neben Fruchtzucker im Saft dermeisten süssen Früchte. Wichtig ist sein Vorkommen im dia-betischen Harn.
Die Synthese des Traubenzuckers hat E. Fischer folgender-massen durchgeführt. Glycerin liefert a-Akrose oder d + l-Fruk-tose, welche von Natriumamalgam zu d + 1-Mannit reduziertwird, der zu d + 1-Mannose und weiterhin zu d + 1-Mannonsaure