Fumarsäure, Maleinsäure.
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stoff'anlagerung dieselbe Bernsteinsäure, bei der Wasseranlagerungdieselbe Aepfelsäure liefern müssen, und zwar dass hier dieinaktive Aepfelsäure entstehen muss, weil die Bildungsbedin-gungen für d- und 1-Aepfelsäure gleich sind.
Die Formulierung lässt aber auch die Unterschiede derFumar- und Maleinsäure im Verhalten gegen Brom und Per-manganat voraussehen:
Br
H.C.COOH
II(COOH).C.H
Fumarsäure
+
2Br =
H^COOH
I
Br^COOH
H
liefert
Dibrombernsteiusäure, welcheH.C.COOHdurch Bromwasserstoffabspaltung in Monobrommalei'nsäure, ,
Br.C.(COOH)übergeht.
H.C.COOH H^COOH
+ 2 Br = f
H.C.COOH H'tNjOOH
Br
Maleinsäure
liefert Isodibrombernsteinsäure, deren
H.C.COOHBromwasserstoffabspaltungsprodukt Monobromfumarsäure, , ist.
(COOH).C.Br
In analoger Weise werden bei der Permanganatreaktion 2 OH addiertund es entstehen:
aus
H.C.COOH
II(COOH).C.H
Fumarsäure
H.C.COOHH.C.COOH
2H 2 0 + 20
+
H 2 0 + O
aus
OHHxjyCOOH
IOH/ C ^COOH
II _
Traubensäure,
OHHs-o/CC-OH
IH^jxCOOH
OH
Mesoweinsäure.
Maleinsäure
An Atommodellen sind die Verhältnisse leicht zu demonstrieren.
CH a = C—COOH
Itaconsllure, Methylenbernsteinsäure,
CH„.COOH
, ent-