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Olefindicarbonsäuren.
Linolsäure, C 18 H 32 0 2 , findet sich als Glycerid im Leinölund anderen trocknenden Oelen. Noch um zwei Wasserstoff-atome ärmer sind die Linolensäure und Isolinolensäure, C 18 H 30 O 2 .
Olefindicarbonsäuren, CnHan—4O4.
Fumarsäure,
Maleinsäure,
Itaeonsäure,
Citraconsäure,
Mesaconsäure,
Glutaconsäure,
HC.COOH
II(COOH).CH
HC.COOH
IIHC.COOH
CII 2 = C.COOH
CH 2 .COOHCH 3 .C.COOH
IIHC.COOH
CHg.C.COOH
(COOH)CHHC.COOH
. ,1HC.CH 2 .COOH
sublimiert bei 200°.
schmilzt,
130°.
161°.
91°.
202'
132».
Die Olefindicarbonsäuren stehen zu den Säuren der Oxal-säurereihe in derselben Beziehung, wie die Säuren der Oel-säurereihe zu denen der Essigsäure. Vermöge der Doppelbindung,welche sie enthalten, vermögen sie Wasserstoff', Halogene, Halogen-wasserstoff', die Elemente des Wassers und des Wasserstoff-superoxyds additiv aufzunehmen, sie verhalten sich also in dieserHinsicht wie die ungesättigten Monocarbonsäuren.
Die Olefindicarbonsäuren entstehen:
1. Aus den Monobromsubstitutionsprodukten der gesättigtenDicarbonsäuren durch Abspaltung von Bromwasserstoff:
C 2 H 3 Br(COOH) 2 = HBr + C 2 H 2 (COOH) 2Monobrombernsteinsäure Fumarsäure.
2. Durch Einwirkung von Jodkalium auf die Dibromderivate:C 2 H 2 Br 2 (COOH) 2 + 2KJ = 2KBr + 2J + C 2 H 2 (COOH) 2
Dibrombernsteinsäure Fumarsäure.
3. Aus den Oxydicarbonsäuren durch Abspaltung von Wasser:
CH(OH) COOH HC.COOH
! = H 2 0 + IICH 2 .COOH HCCOOH
Aepfelsäure Fumarsäure.