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Kurzgefasstes Lehrbuch der Chemie : für Mediziner und Pharmazeuten ; organischer Teil
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Acetessigestersynthesen.

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CH 2 .CO.CH 2 .COOC 2 H 5 zuzukommen, für die Natriumverbindung

/ONaist auch die Enolformel CH 3 C = CH.COOC 2 H 5 diskutierbar.

Beim Kochen mit Alkali wird der Acetessigester gespalten,und zwar erleidet er mit verdünnter wässriger Kalilauge, mitBarytwasser und auch mit verdünnter Schwefelsäure wesentlichdie Ketompaltung:CH 3 .CO.CH 2 COÖ0 2 H 5 + H 2 0 = CH 3 .CO.CH 3 + C0 2 + C 2 H s OH,

Acetessigester Aceton,

während sehr konzentrierte alkoholische Kalilauge vorwiegenddie Säurespaltung auslöst:

CH 3 .COCH 2 .COOC 2 H 5 + 2H 2 0 = 2CH 8 COOH + C 2 H,OHAcetessigester Essigsäure.

Im Acetessigester sind die Wasserstoffatome der CH 2 - Gruppeleicht durch Metalle, Natrium oder Kupfer, vertretbar. Natriumlöst sich in Acetessigester unter Wasserstoffentwickelung; ver-setzt man die alkoholische Lösung des Acetessigesters mit einerLösung der berechneten Menge Natriumalkoholat, so entstehtNatraceteurigester, CH 3 CO.CHNa.COOC 2 II 5 oder CH 3 C(ONa) =CH.COOC 2 H 5 , der in langen Nadeln krystallisiert. Kupferacet-essigester, (C 6 H 9 0 8 ) 2 Cu, krystallisiert in hellgrünen Nadeln undentsteht, wenn' eine Kupferacetatlösung mit einer ätherischenAcetessigesterlösung geschüttelt wird.

Natracetessigester reagiert mit Jodalkyl unter Bildungalkylierter Acetessigester:CHoCOCHNa.COOaHj + C 8 H,J = CH 3 COCHiC 3 H,)COOC a H 3 + NaJNati-acetessigester " Aethylacetessigester.

Man erhält diese Alkylacetessigoster, indem man zu demAcetessigester die im zehnfachen Volum absoluten Alkoholsgelöste berechnete Menge Natrium zufügt, dann das Alkyl-J'odid zugibt und erwärmt. Durch Wiederholung dieser Operationtesst sich auch das zweite Wasserstoffatom der CH 2 -Gruppedurch Alkyl ersetzen:

CH 8 CO. CNaCCHj). COO< ! a H , I CH 3 J= NaJ + (-H 3 COtXCH 3 )(C 2 H B )COOt 2 H 5NatriumBthylicetesBigester Methyläthylaeetess lg esten

Die alkylierten Acetessigester können, wie dieser selbstsowohl der Keton-, wie der Säurespaltung unterliegen, so awdiese Reaktionen sowohl zur Darstellung zahlreicher Ketone

wie zurkönnen:

Darstellung alkylierter Essigsäuren

OHa CO.CH(CH 3 ).(X»<H'll-, ! 2ROH = CH 8 CO(;H ? CH 3 + C0 3 K 2 + C,H 5 OH

Methylacetessig,.s.r, Methyläthylketon.

OHsCOC(L 8 ),COOC Ä+ 2KOH»WOOK+CH ÄDjtnetfcylaceteBaigester [Bobuttere««