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Acetondicarbonsäure.
weisser Niederschlag- aus, welcher sich beim Abkühlen in einem ver-schlossenen Gefässe innerhalb drei Stunden vollständig wieder löst(Identität).
Eine Mischung- aus 1 gr Citronensäure und 10 cc Schwefelsäure,welche in einem mit Schwefelsäure gereinigtem Mörser bereitet wordenist, darf sich höchstens gelb, nicht aber braun färben, wenn sie ineinem Probierrohre eine Stunde lang- im Wasserbade erwärmt wird(Weinsäure).
Die wässerige Lösung- (1 = 10) ist mit Baryumnitrat- und mitAmmoniumoxalatlösung- auf Schwefelsäure und auf Calciumsalze zuprüfen. Zur Prüfung auf Blei wird die mit Ammoniak bis zur schwachsauren Reaktion abgestumpfte Lösung von 5 gr Citronensäure in 10 ccWasser mit Schwefelwasserstoffwasser geprüft. 0,5 gr Citronensäuresollen nach dem Verbrennen einen wägbaren Rückstand nicht hinter-lassen.
Bei 175° zerfällt die Citronensäure in Wasser und Aconit-säure:
(H,.COOH
CH.COOH
SCOOH
= H 2 0
+
C-COOH
CH 2 .COOH
CH 2 .COOH
Citronensäure
Aconitsäure.
Bei höherer Temperatur spaltet sich die Aconitsäure in Wasser
CH.COOH
II ,
und ihre Anhydridsäure, C.CO , welche in Kohlendioxyd und
I ^O
CH 2 .CO--
Itaconsäureanhydrid zerfällt, das sich teilweise in Citraconsäure-
anhydrid umwandelt:
CH.COOH CH« CH„
-C0 2 ||
c.co -*■ c.co — * C.CO
I )0 )0 )0
CH 2 .CO CH 2 .CO CH 2 .CO
Aconitanhydridsäure Itaconsäureanhydrid Citraconsäureanhydrid.
Ein anderer Teil der Citronensäure geht bei dieser Reak-tion unter Verlust von Wasser und Kohlenoxyd in Aceton-dicarbonsäure über, die sofort weiter in Kohlendioxyd undAceton spaltet:
CH 2 .COOH
|v,COOH :
CH 2 .COOH
Citronensäure
H 2 0 + CO +
CH 2 .COOHCO
CH 2 .COOH
Acetondicarbonsäure.