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Einatomige Alkohole.
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kernes. Dann entstehen Oxydationsprodukte mit weniger Kohlen-stoffatomen im Molekül, als sie der ursprüngliche Alkohol ent-hielt. Oft verlaufen jedoch die Oxydationen tertiärer Alkoholemit Atomumlagerungen. Ueber die Unterscheidung der primärensekundären und tertiären Alkohole siehe ferner unter Nitrolsäureund Pseudonitrol.
Darstellung. Einatomige Alkohole werden gebildet:
1. Durch Verseifung von Säureestern:
2C 2 H 5 Br + Ag 2 0 + H 2 0 = 2AgBr + 2C 2 H,.OHHromaethyl Silberoxyd Wasser Bromsilber Aethylalkohol.
S0 <OH Hr ' + H2 ° = S0 A + C 2 H,.OH
Aetliylschwefelsäure Aethylalkohol.
Unter Vt'rseifung versteht man die unter Wasseraufiiahrne erfolgendeSpaltung eines Esters in Alkohol und Säure.
2. Aus primären Aminen durch salpetrige Säure:C 2 H 5 NH ? + NO. OH = 2N + H 2 0 + C 2 H 5 .OH
Afthylamin Salpetrige Säure Stickstoff Wasser Aethylalkohol.
3. Durch Reduktion von Aldehyden, Säurechloriden oderSäureanhydriden entstehen primäre, durch Reduktion von Ke-inen sekundäre Alkohole:
C 2 H 5 .CHOPropylaldehyd
+
2H
CHg-CH^CILjOHPropylalkohol.
CII :) .C0C1Acetylchlorid
+
4H
HCl + CH 3 CH 2 OH.Aethylalkohol
CH 3 CO_CH :lAceton
+
211
CH 3 _CH.OH_CH 3
Isopropylalkohol.
CH s C N( ~,j
4. Die Zinkalkyle liefern mit Säurechloriden Reaktions-Produkte, die beim Zersetzen mit Wasser tertiäre Alkohole liefern.■Die Reaktion verläuft in .'5 Phasen. Erst addiert 1 Mol. Zinkalkyl:
CH 8+ Zn(CH 3 )„ = CHg.C'.O^ZnCH,
N C1
Acetylchlorid Zinkmethyl.
Bei mehrtägigem Stehen wirkt noch ein zweites Mol. Zink-alk vl ein:
CH a .C'.O.ZnCH.. + Zn(CH 3 ) 2 = Zi/S, 1 * 3 + CHo.C'.O.ZnCH,,v ( 'I vU N CH S
r*
Lässt man nun Wasser einwirken, so entsteht ein tertiärer
Alkohol:
Ott rj^* CH;i
^aC.O.ZnCH, + 2H 2 0N CH„
CH 4 + Zn(OH) 2
Methan
(- CH,.(r.OH' -CH 3Trimethylcarbinol.
Die Einwirkung der Zinkalkyle auf Aldehyde und aufAln eisensäureester führt zu sekundären Alkoholen: