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Kurzgefasstes Lehrbuch der Chemie : für Mediziner und Pharmazeuten ; organischer Teil
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29
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Erdöl

29

Schmelzp.

Kochp.

Spez. Gew.

Heptan ....

C 7 Hi fi

98,4».

0.7006(0»)

Oktan . . .

( 'h J ' IS

125,5»

0,7188(0°)

Konan .

'':>"_'()

-51°

149,5»

0,7330(0»)

Dekan . . .

CioHgj

-320

173°

0,7456(0°)

Undekan . .

C U H W

-26,5°

194,5»

2.

0,7745,

Dodekan . .

C^Häfi

__120

214»

-1

0,773

Tridekan . .

CigHjg

6,2«

234°

'S

0,775

Tetradekan .

'Vi "so

+5,5°

252,5»

3

0,775

Pentadekan .

^15 .iL'

+ 10°

270,50

5

0,775

er

Hexadekan .

< ii;' , 34

+ 18°

287,50

0,775

3.

Heptadekan .

Gl 7 H 31!

+ 22,50

303»

0,776

a.

Oktadekan

Cl8 f ':is

+28°

317»

0,776

CD

3

Nonadekan .

CiAo

+32°

330» ;

0,777

yi

Eikosan . .

C20H42

+36,7°

205»

0,777

n

Heneikosan .

C äl H 44

+40,4»

215»

0.778

1

Dokosan .

C^^fi

+44,40

224,5«

CT"

0,778

CDN

Trikosan . .

C2S"48

+ 47,70

234°

2.

0,778

Tetrakosan .Heptakosan .

C24H«)

CH M

+51,10+59,50

243°270»

u<

0,7780,779

3W

Hentriakontan

CsiHfi4

+ 68,1°

302»

33

0,780

Dotriakontan

vgjHgfl

+ 70,00

310»

0,781

Pentatriakontan

C3ÄH72

+ 74,7»

331»

0,781

Dimyrieyl

C 80 }l 122

+ 102»

Bei den normalen Kohlenwasserstoffen steigen, wie die Ta-bellen zeigen, die Siedepunkte mit den Molekulargewichten. DieDifferenz beträgt für den Unterschied von CH 2 anfänglich gegen30° und sinkt bei den höheren Gliedern bis auf etwa 13°. Auchhei den Schmelzpunkten und spez. Gewichten zeigen sich Regel-mässigkeiten. Bei den. Isomeren siedet jedesmal der Kohlen-wasserstoff mit normaler Struktur am höchsten, die mit quater-Härem, d. h. an vier andere Kohlenstoffatome gebundenen Kohlen-stoffe am niedrigsten. Die Anhäufung von Methylgruppen imMolekül drückt die Siedepunkte isomerer Stoffe herunter.

Das Erdöl und seine Destillatiousprodukte.

Geschichtliches. Erdöl und sein Verharzungsprodukt, das Erdpech,fuid schon seit den ältesten Zeiten bekannt. Seit 1857 werden die ameri-kanischen Erdöllager ausgebeutet, bald danach begann die Benutzung des* etroleums als Beleuchtungsmaterial.

Statistisches. Die Förderung von Erdöl belief sich 1897 inKussland auf etwa ... 7,3 Millionen Tonnen,Amerika.... 7.5 »

anderen Ländern auf etwa . 0,7 n