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Allgemeines über die Kohlenstoffgruppe.
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Blei und Schwefel; ferner beim Fällen einer Bleilösung durch Schwefel-wasserstoff als amorphes braunschwarzes Pulver, in Gegenwart vonSalpetersäure auch in äusserst feinen Würfeln. Das letztere ist in denmeisten verdünnten Säuren, als basisches Sulfid auch in Kalilauge undw Schwefelammonium unlöslich, und diejenige Form, in welcher dasßlei meistens zunächst zum Zwecke seines Nachweises abgeschieden^? r P; aus unlöslichen Bleisalzen, wie dem Carbonat oder Sulfat, wirdßieisulfid durch Digestion derselben mit Schwefelammonium erhalten.Von verdünnter Salpetersäure wird es unter Abscheidung von Schwefelzu Bleinitrat gelöst, von concentrirter zu unlöslichem Bleisulfat oxydirt.Rothes Bleisulfochlorid, (PbCl 3 ) n (PbS) m , entsteht bei Einwirkung vonwenig H 2 S auf eine salzsaure Lösung des Chlorids. In der Naturfindet sich das Blei in Form zahlreicher, Schwermetalle enthaltenderY°ppelsulfide, so als rhombischer Bleiarsen- (oder Antimon-) glänz,As 2 S 3 .PbS oder Sb 2 S 3 .Pbs; als Bleisulfarsenit As 2 S 3 - 2PbS u. s. w.
Allgemeines über die Kohlenstoffgruppe.
Die in den einzelnen Verticalgruppen des Systems sich mit steigen-dem Atomgewicht äussernden Unterschiede der Elemente, in Bezug aufelektronegatives und elektropositives Verhalten, sind am geringsten füruie Grenzgruppen, wie Halogene und Alkalimetalle. Für die mittlerenpuppen des Systems nehmen dagegen diese Unterschiede zwischen An-fangs- und Endgliedern immer mehr zu und erscheinen am stärkstenausgesprochen in der Mittelreihe, derjenigen, welche mit dem Kohlen-stoß' beginnt und mit dem ßlei abschliesst. Andererseits findet man ge-rade in dieser Reihe die Werthigkeitserscheinungen in consequentesterWeise hervortretend: vierwerthig gegen Wasserstoff, und wenigstens im«Maximum auch gegen Sauerstoff, erscheinen diese Elemente, ganz vor-züglich der Kohlenstoff, in den meisten ihrer Verbindungen vierwerthig.
KohlenstoffSi'icium . .GermaniumZinn . .
Atom-gewicht
Spec. Gew.
12-00283872 ö119-12009
Grajihit 225; Diamant .; (oktaedrisch 249geschmolzen ,">'.">72911-39
Schmelzpunkt j Siedepunkt
bisher unschmelzbar
sehr hoch
gegen 900"
233°
334°
äusserst hochäusserst hoch
ca. 1500°ca. 1000°
_ Nur der Kohlenstoff, der als AnfangsgUed der Reihe sich von denübrigen Gliedern wiederum durch sein elektronegatives Verhalten aus-zeichnet, sowie das Silicium, vermögen flüchtige Wasserstoffverbindungenzu liefern, deren mit Wasserstoff höchst gesättigte CH 4 und SiH 4 sind.j I ® Atome des Kohlenstoffs ziehen sich gegenseitig in ausserordentlichlohem Grade an, wie das ans der Unschmelzbarkeit dieses Elements,feinem sehr kleinen Atomvolum u. s. w. hervorgeht: in Folge dessenkönnen sie sich in grosser Anzahl zusammenlagern, und liefern dann,
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