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indem sie sich mit Wasserstoff und anderen Elementen sattigen, dielange Reihe der sogenannten organischen Verbindungen. In ähnlichem,obwohl weit geringerem Maasse häufen sich auch die Siliciumatome.diese jedoch merkwürdigerweise stets in Verbindung mit Sauerstoff)in den Silicaten an, den Bestandteilen der Urgesteine und Felsarten.Mit steigendem Atomgewicht tritt im Germanium, Zinn und Bleider metallische Charakter immer deutlicher und zuletzt vollständig her-vor. Die niederen, mit ihrer empirischen Formel dem Kohlenoxyd COentsprechenden Oxyde OeO, SnO, PbO haben daher durchaus basischeEigenschaften, das Bleioxyd PbO sogar in hohem Maasse. Auch diehöheren Oxyde CO ä ', SiO a , Ge0 2 . SnO s , PbO s erscheinen nur noch alsverhältnissmässig schwache Säureanhydride. Dieselben werden aus denwässrigen Lösungen ihrer Salze leicht durch andere Säuren vertrieben;in denselben wässrigen Lösungen beobachtet man leicht hydrolytischeSpaltung unter Zerfall in freie Säure und Base.
Gruppe III b. Aluminiumgruppe.20. Bor.
B = 10-94.
Durch seine Stellung im periodischen System der Gruppe des Alu-miniums als deren Anfangsglied zugewiesen, ist das Bor das einzig 0Glied dieser Verticalreihe, welches noch in ausgesprochener Weise dieEigenschaften eines Metalloids oder säurebildenden Elements besitzt,während schon bei dem benachbarten Aluminium der metallische, basen-bildende Charakter in den Vordergrund tritt.
In der Natur begegnet man dem Bor nur in Verbindung mit Sauer-stoff als Borsäure B(OH) 3 und deren Salzen, dem monoclinen Tinkaloder Borax, B 4 0 7 Na 2 -J- 10 H 2 0, dem Borocalcit, B 4 0 7 Ca -+- 4 H 2 0(od. 6H a O), dem regulär-tetraedrischen Boracit 2B„0 15 Mg t -f- MgClj,und anderen, die sich alle von condensirten Borsäuren ableiten.
Die Natur des complicirt zusammengesetzten Borax blieb langeunklar; erst gegen Mitte des 18. Jahrhunderts erkannte man in ihnieine Natronverbindung des mit Wasserdampf flüchtigen „Sedativsalzes(der Borsäure), und 1808 wurde auch das Element dieser Säure, dasBor, von Gay-Lussac und Thenard sowie von Davy isolirt.
In amorpher Form, als kastanienbraunes unschmelzbares Pulvervom spec. Gew. 2*45, welches sich etwas in Wasser auflöst, wird aasBor erhalten, indem man Bortrioxyd B a O s mit 0*6 metallischem Natrium(Borax mit Magnesium ist auch zu empfehlen), behufs Luftabschlussunter einer Kochsalzdecke, glüht, die noch heisse Masse in verdünnteSalzsäure einträgt, das abgeschiedene Bor auswäscht und auf einer Thon-platte trocknet. Man kann auch BorHuorid (s. u.) durch ein Rohr ausschwer schmelzbarem Glase leiten, welches an mehreren Stellen kugel-förmig erweitert ist. Erwärmt man Kalium, das man in diese Kugeln
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