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Beitrag zur Litteratur über die Wirkung des Chloroforms
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des Schlafes meistens aufgerieben werden. Von 43 in den ver-schiedenen Hospitälern zu London behandelten Fällen von Tetanuswurden 12 mit Chloroforminhalationcn behandelt und von diesen4 geheilt, während 8 tödtlich verliefen. Der Verfasser (der Abhand-lungen in med. Times and Gaz. April, May, June 1854) kommt zufolgenden Schlüssen:

1) Dass in der Mehrheit der Fälle Chloroforminhalationcn, ohneunmittelbare üble Folgen nach sich zu ziehen, mit Sicherheit an-gewendet werden können.

2) Dass die Krämpfe für einige Zeit wesentlich dadurch gemildertwerden.

3) Dass dieselben aber keinen präventiven Einfluss ausüben; denndie Krämpfe kehren gewöhnlich kurz nach dem Aussetzen desMittels, oft mit vermehrter Stärke zurück.

4) Dass eine lang anhaltende Anwendung derselben nicht empfohlenwerden kann, da dieKranken ebenso schnell, wenn nicht schnellerenden, als wenn man die Krankheit sich selbst überlicsse.

5) Dass das Chloroform in gewissen sich hinausziehenden Fällen alsschmerzstillendes Mittel grosse Erleichterung gewährt. Oft trittdann nach dessen Aussetzen stundenlang Kühe ein.

6) Dass es in eben solchen Fällen bewirkt, dass die halbbewusst-losen Kranken Nahrung zu sich nehmen können, welche sieausserdem nicht im Stande wären hinabzuschlingen.

7) Dass aber sein Gebrauch, mit Ausnahme der Punkte 5 und 6,von keinem verhältnissmässigen Vortheil begleitet ist, da es dieWirkung der übrigen Mittel stören und möglicherweise selbstSchaden anrichten kann. Harding (Lanc. Dec. 1853) empfiehltdie Chloroforminhalationcn als ein allen andern Mitteln vorzu-ziehendes Verfahren. Tabak und Opium seien zwar sehr wirk-same Relaxationsmittel der Muskeln, aber an sich zuum lange Zeit fortgegeben zu werden.Pf's. Ztschr. N. F. IV. 3. 1854) bemerkt,Wirkung des Chloroforms bei Tetanus besonders in Beseitigungdes Trismus und Milderung der tetan. Anfälle, so wie derSchmerzen bestehe. Auch sah er in einem Falle von Trismusneonatorum von der äusserlichen Anwendung des Chloroformsgünstigen Erfolg. Es sahen ausserdem Heilung des Tetanusdurch Chloroforminhalationcn eintreten Slomann, Selkirke, Bar-gigly etc. Curling sagt, wenn das Chloroform bei Tetanus keinehinreichende Wirkung zeige, so läge die Schuld einzig daran.dass man dasselbe nicht mit gehöriger Energie und Beharrlich-keit anwende. Er erwähnt einen Fall, wo ein Kind, welches

gefährlich,Dr. Fanthel (H's. unddass die vorteilhafte