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Beitrag zur Litteratur über die Wirkung des Chloroforms
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sagt Scdillot,etaient lögers sans doutc on comparaison desbcnefices de l'insensibilite'; on pouvait memo les amoindrir etles supprimer en partie par unc süffisante cxpcricnsc; maisenfin ils existaient, et c'est dans cet e"tat de ehoses quo M.le professeur Simpson, d'Edinbourg est venu recommander lc chloroformc dont les effets lui ont paru supörieurs ä ceux del'ether."*) Die chirurgische Klinik zu München veröffent-lichte in Deutschland zuerst die glücklichen Resultate, welchesie durch die Chloroforminhalationcn erzielt hatte. Fast zuderselben Zeit wandte man das Chloroform auch zu Erlangenund Berlin an. Bald drang es in alle Klinike, in die Händeder Privatärzte, der Laien und schliesslich in die der Zahnärzte,und so artete der Gebrauch desselben leider nur zu bald inMissbrauch aus.

Die Arbeit sollte den Zweck haben, die Wirkung des Chloro-forms, soweit solche' bis jetzt durch Versuche an Tbioron ermitteltworden, durch neue Versuche zu prüfen. Insbesondere war es meinBestreben, die Hypothesen über die Ursache des Chloroformtodes,soweit dieses auf dem Wege des Experimentes möglich war, einergründlichen Untersuchung zu unterwerfen. Obgleich schon vieleVersuche über diesen Gegenstand veröffentlicht sind, so glaubte ichdoch denselben die in der vorliegenden Abhandlung vorgeführtennoch hinzufügen zu müssen. Das Resultat eines Versuches kannnicht massgebend sein. Nur wenn das Resultat aus einer Summevon Versuchen dasselbe ist, kann es als Norm aufgestellt werden.Die Resultate finden sich bei jeder Reihe kurz zusammengestellt.Zugleich habe ich den Gebrauch des Chloroforms in (\cn verschie-denen Zweigen der Medicin erwähnt und versucht, einen kurzenUeberblick über die Resultate zu geben. Bei jeder Rubrik habe icheine Anzahl verschiedener Fälle erwähnt, und wo es mir von Nutzenschien, kurze Krankengeschichten hinzugefügt. Alle Fälle anzu-führen, war bei der ungeheueren Litteratur, die im Augenblick überdie Anwendung des Chloroforms in verschiedene!] Krankheiten existirt,unmöglich. Damit der Arzt im vorkommenden Falle (insofern esihm von Vortheil seheint) sich des Chloroforms nach der einmalbewährten Anwendungsweise bedienen kann, habe ich, wo ich esfür werth hielt, die Art der Application hinzugefügt.

*) Gazette me'dicale de Strasbourg 1847, Nro. 12.