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bleiben, das Hüftgelenk bewegt wird. Ferner lässt manihn bei ausgestreckten Beinen die Fussspitze einwärts undauswärts rollen, was er nach seiner irrthümlicheii Meinungmit dem Fussgelenke ausführt. Bewegt man, die Auf-merksamkeit des Spiegelfechters abwendend, das Knie-gelenk schnell und kräftig, so kann er wohl zwischendurch mit einer unvermutheten Hüftgelenkbewegung über-tölpelt werden.
Schwerbeweglichkeit des Kniegelenks wird bisweilendurch das Tragen eines hohen Stiefelabsatzes oder durcheinen das Knie in Beugestellung zwingenden Dauerverbandbetrügerisch erzeugt. Man untersuche daher die Hautdes Klagenden, lege ihn auf den Bauch, halte den Ober-schenkel der vorgeblich kranken Seite fest und prüfedurch Bewegungen des Unterschenkels den Bewegungs-spielraum. Lässt man in dieser Lage die Unterschenkel,falls ausführbar, senkrecht hoch halten, so wird, wenn dieeine Fusssohle tieferstehend gefunden wird als die andere,eine Verkürzung unterhalb des Knies anzunehmen sein.Ist das Bein im Knie beweglich gekrümmt, so wird, wennwirklich eine anatomische Ursache vorliegt, nach rascherpassiver Gradrichtung die krumme Haltung sofort nachdem Nachlasse des äusseren Widerstandes in dem früherenUmfange wiederkehren, was durch den Willen, wenn sichdiese passiven Bewegungen rasch wiederholen, nicht genauzu vollziehen ist.
Bei angeblicher Schwerbeweglichkeit des Sprung-gelenks beugt und streckt man in rascher Folge dasKniegelenk, wobei die beständige Steifhaltung eines ge-sunden Sprunggelenks unmöglich wird. Mitten in jenenBewegungen kann auch das Sprunggelenk einmal durcheine passive Bewegung überrascht werden.
Die Behandlung von Lähmungen muss jedenfalls sogehandhabt werden, als wären sie wirklich vorhanden.Man zögere, Schonung in der Arbeit oder Arbeitsbefreiungzu empfehlen; denn eine solche erzeugt Ernährungsab-nahme und trübt so das Bild des ersten Untersuchungs-