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Diese für die Festhaltung des Körper-Schwerpunkteszweckmässige Thatsache wird gegenüber den passiv undactiv in rascher Reihenfolge also mit möglichstem Aus-schluss des Willens anzustellenden Bewegungen zu be-achten sein. Dabei erinnere man sich, dass Gelenk-geräusche, die ohne sonstige krankhafte Veränderungenwahrgenommen werden, keinen oder nur geringen Wertfür das Urtheil haben.
Die Klagen der Spiegelfechter beziehen sich gewöhn-lich auf künstlich erzeugte oder auch nur vorgegebeneSchwerbeweglichkeit der Hauptgelenke. In Galizienfertigen sich militärscheue Burschen die sogenannteFlügelschulter vor der Aushebung und lassen sie nachder Aushebungszeit wieder verschwinden. Sie erzeugendieses Gebrechen so, dass sie das Schultergelenk gewalt-sam zerren; es entsteht dadurch eine Subluxation mitallmäliger Verwachsung des Schultergelenks. Der in derAchselhöhle fühlbare, am Pfannenrande festgestellte Ober-armkopf ist durch starken Druck und gleichzeitigen Zugam Oberarm, nöthigenfalls in der Narkose, zurückzu-bringen.
Anscheinende Schwerbeweglickkeit des Hüftgelenkeslässt zunächst an Hüftgelenkentzündung denken. Gegeneine solche und gegen Flüssigkeit in der Gelenkkapselspricht es, wenn keine Abductions-Beugestellung und Aus-wärtsrollung des Oberschenkels, keine scheinbare Ver-längerung der kranken Gliedmaasse, auch kein tiefererStand und kein Verstrichensein der Gefässfalte wahrzu-nehmen ist. Gibt der Prüfling an, dass er an Knie-schmerzen leide, die auf Druck sich vermehren, so könnensolche auf eine Ilüftgelenkentzünclung nicht bezogen werden.Im Gange des Klagenden habe man Acht auf die demwirklichen Hinken eigenthümlichen Pendelbewegungen, dieKniebeugungen und Vorneigungen auf die gesunde Seiteund die Tiefe der Fussabdrücke in weichem Boden. Inder wagerechten Lage heisst man ihn aufsitzen und sichwieder legen, wobei natürlich, wenn die Beine ruhig liegen