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rechten, bald mit dem linken Auge fixirt. Die Sehschärfedes angeblich schwachsichtigen Auges ist um so grösser,je kleiner die Sehprobe ist.
Lässt man Linienkreuze durch ein Prisma betrachten,indem man dieses mit der brechenden Kante für die i.der hier folgenden Figuren grade nach links, für die
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2. Figur diagonal abwärts links vor das gesunde Augehält, so erscheinen beide in gleicher Weise wie die
3. Figur andeutet. Die Linien decken sich theilweise undsind vom Prüfling von oben nach unten und von rechtsnach links zu kennzeichnen, wobei sich ein Betrüger ver-räth (Berthold).
Monoyer in Lyon hat 1876 ein aus der Verbindungzweier kleiner Prismen von io° bestehendes Doppclprismaangegeben, das zu den Versuchen von Alfred Gräfe be-fähigt und einfaches, zweifaches bis vierfaches Sehen desObjects vermittelt. Ihre Grundflächen bilden eine ge-meinsame Grundfläche. Durch einen Knopf kann manunvermerkt eine Lageveränderung jedes Prismas herbei-führen, so dass bald eine Fläche, bald eine Kante in derHöhe der Pupille sich befindet.
Baudon in Avesnes benutzt nach seinen Angabenvon 1877 ebenfalls zwei Prismen von etwa 15 0 , um ge-kreuztes Doppelsehen zu bewirken. Die Prismen richtenihre Grundflächen auswärts und Kante gegen Kante, sind,das eine blau, das andre roth, gefärbt und lassen nundurch sich hindurch die Augen eine Lichtquelle fixiren.
Baudry in Lille begnügt sich nach seinen Angabenvon 1881 an Stelle des Prismas, im eigentlichen Sinnedes Wortes eines einfachen Glasstückes, eines „Spiegel-glasprismas" ohne Staniol aber mit abgeschliffenem Rande,das ihm so viel gilt wie die Basis eines Prismas. Mit