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in Nr 77). Welches
ist
K«-iiMai I«»m (Frage
die einfachste und
1. FMaerensi
2.herrühr«
saft aufniertes vStelle d.sind erlder Kaideren E
beste Methode zur quantitativen Bestimmung desMagensaftes ? Die Frage ist nicht ganz korrektgestellt, denn Magensaft ist kein einheitlicherKörper, sondern er besteht aus Salzsäure nebengeringeren Anteilen an Milch-, Butter- und Essig-säure, sowie aus Pepton, Pepsin usw. Wahr-scheinlich wünscht der Fragesteller eine Methodezur Bestimmung der Gesamtsäure (Acidität) desMageninhaltes kennen zu lernen: solche Unter-suchungen worden häufig vorn Apotheker ver-langt und haben den Vorzug, mit den Gerätenund Reagentien, wie sie in jeder Apotheke vor-handen sind, ausgeführt werden zu können.
Man pipettiert 10 cem Magensaft in einBecherglas, verdünnt mit der 2—3 fachen Mengedestillierten Wassers, setzt einige Tropfen Phenol
1,2) festgestellt;
| phtaleinlosung hinzu und titriert mit i/, 0 -Normal- - n Phosphatennatronlauge; aus den verbrauchten Kubikzenti-> nr ,f Pn Matren-metern wird die Gesamtacidität berechnet. Rupien mageu
Beispiel: Bis zur schwachen Rosafärbung xotlös. impräg-sind 6,2 cem Vw-Normalnatronlauge verbraucht, j- ~„ + „«# on „auf 100 cem Magensaft demnach 62; diese Zahl dle getroffenegibt die Gesamtacidität an. Da 1 cem V, 0 -Normal- och 0,05 Proz.natronlauge (23 + 16+1 =40) 0,004 g NaOH ent- , ' . x
halt, so sind zur Sättigung der vorhandenen ;t °der ist nurMagensäure 62X0,004 = 0,248 g NaOH erforder- .,,„ vorhandenlieh Soll diese Zahl auf Salzsäure^mgerechnet ' Cn VOTwerden, so ist nur notwendig, die"T?es,
jesamtaeidität ,
..... .,,.,.,._,„,; au . ummiiiiaii-,r«[i. WB1 1 CC1T1 7 ]0 -JNOr-
mainatronlauge 1 cem Vio-Normalsalzsäure ent- r anillin werden
o- spricht (HCl-36,5), bei unserem Beispiel also , , . , . ,
in 30 s 0,00365 x 62 = 0,22 g Salzsäure. Der untersuchte rden gleichviel
TW,f™ Ma ^ en8af t enthielt demnach 0,22 p. c. Salzsäure./, einem weißen
y Troplei. Badxtülmer-MühlhiLusen i. Thür. / weißen
•Schälchen sefir vorsicntig erwärmt, mo mc ^..,„----- G 'st verdampft ist,
so entsteht bei A »Wesenheit von Salzsäure eine, intensiv hochrote Färbung.Diese Reaktion ist die einzige die nur Salzsäure erkennen läßt; die Reak-tion mit Silbernitrat (S. 81) bringen auch Chloride hervor.
Kurze Zeit nach dem Genuß von eiweißreicher Nahrung, namentlich vonMilch, findet man auch in normalem Magensaft keine freie Salzsäure, da die-selbe von den entstehenden Peptonen (s. unten) gebunden wird.
4. Freie Essigsäure und Buttersäure. Man versetzt etwa 5 cem
Magensaft mit Alkalilauge bis zur alkalischen und dann mit Phos-phorsäure bis zur sauren Reaktion (wodurch das Freiwerden von HClverhindert wird), erhitzt zum Sieden und hält über die Mündung desProbierrohres befeuchtetes blaues Lackmuspapier, welches durch flüchtigeFettsäuren rot wird. Tritt diese Reaktion ein, so sättigt man weitere5 cem Magensaft mit festem Kochsalz, schüttelt mit Äther aus,sammelt den letzteren und läßt ihn verdunsten.
a Die eine Hälfte des Rück-standes löst man in etwas Wasser,neutralisiert sorgfältig und setzt1 Tropfen Ferrichloridlös. hinzu;bei Anwesenheit von Essigsäureentsteht blutrote Färbung und beimKochen ein braunroter Nieder-schlag von basischem Ferriacetat.
b. Die andere Hälfte desRückstandes löst man in einigesTropfen Wasser und setzt einerbsengroßes Stückchen Calcium-chlorid hinzu; etwa vorhandeneButtersäure scheidet sich aufder Flüssigkeit in kleinen, ölartigen,sauer reagierenden Tröpfchen ab.
5. Freie Milchsäure. Man macht den filtrierten Magensaft mitAlkalilauge alkalisch, setzt dann Phosphorsäurc bis zur sauren Reak-