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mit dest. Wasser aus, verreibt sie dann mit 5 T. Wasser und 1 T. Soda-lösung (falls die Los. nicht leicht erfolgt, setzt man einige Tropfen Alkalilaugczu) und filtriert die etwa ausgefällten Phosphate des Ca und Mg ab, säuerthierauf mit Essigsäure an und prüft die nun erhaltene Fällung auf
a. Mucine.
Dieselben lassen sichin Eiweiß und /uckerspalten.
Nachweis desZuckers.
Man verreibtmitlOT.Wasser und 5 T. HCl,erhitzt etwa 10 Minutenlang, läßt abkühlen,versetzt mit etwa '/.jVol.Alkalilauge und prüftauf ZuckemachS.192,5.
Abwesenheit vonPhosphor stellt mannach neben ß. fest.
ß. Nukleoproteide.Dieselben lassen sich in Eiweißund phosphorhaltige Nuklein-säuren spalten.
Nachweis des Phosphors.Man verreibt mit etwa 10 T.absolutem Alkohol, erhitzt zumSieden, filtriert, läßt den Rück-stand mit Äther 30 Min. stehen,filtriert, wäscht nochmals mitÄther aus und prüft den so vonPhosphaten und phosphorhal-tigem Lecithin befreiten Nieder-schlag auf Phosphor nachS. 170,17.
Abwesenheit von Zuckerstellt man nach neben a fest.
y. Glykoproteide.
Dieselben lassen sichin Eiweiß, Zucker undphosphorhaltige Nuk-leinsäuren spalten.
Nachweis des
Phosphors
geschieht nach neben ß.
Nachweis desZ u c k e r sgeschieht nach neben«.Die Zuckerreaktiontritt hier, infolge deshöheren Zuckergehalts,schon nach kurzemKochen mit HCl ein.
b. Nachweis der Globuline und Albumine. Das Filtrat von derEssigsäurefällung a wird mit Alkalilauge genau neutralisiert und hierauf mitfestem MgS0 4 bis zur Sättigung bei 25 — 30° geschüttelt und dann von dementstandenen Niederschlag abfiltriert:
a. Die Fällung enthältdie Globuline.
Man wäscht mehrmals mit ges.MgS0 4 -Lös. aus, löst darin durch Verdünnenmit 5— C> Vol. Wasser, setzt 1 TropfenEssigsäure hinzu und erhitzt zum Sie-den, worauf die Globuline ausfallen.
ß. Das Filtrat enthält
die Albumine
(und Albumosen und Peptone, s. c).
Man versetzt mit dem gleichen Vol.Wasser, setzt 1 Tropfen Essigsäurehinzu und erhitzt zum Sieden, woraufdie Albumine ausfallen.
c. Nachweis der Albumosen und Peptone. Man befreit etwa 50 ccmder zu prüfenden Lös. wie bei der quantit. Bestimmung sub. 18 angegebenvom Eiweiß (einige ccm des heißen Filtrats mit Salpetersäure nach 13 versetzt,müssen in der Hitze klar bleiben, sonst ist nicht alles Eiweiß gefällt); erhältman hierauf in einigen ccm des Filtrats die Biuretrcaktion (s. S. 228,6), so sindAlbumosen oder Peptone vorhanden.
Man versetzt das erkaltete Filtrat (oder zu Versuchen eine Lös. von käuf-lichem Witteschen Pepton in 10 T. Wasser) mit dem gleichen Vol. gesättigterLös. von Ammoniumsulfat (s. S. 227,2e) und filtriert einen etwa entstandenenNiederschlag ab.