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Zincum. — Zincum aceticum. — Zincum bromatum.
nenlichtes seine Farbe veränderte und sich schwärzte, im Dunklen aber wiederweiss wurde. Dies Hess die Gegenwart eines besondern Metalls vermuthen, undes gelang auch aus dem Zinksulfid das Oxyd des Actiniums zu isoliren und durchLösen desselben in Salzsäure und Fällen der Lösung mit SchwefelammoniumAetininmsulfid zu gewinnen. Das Actiniumoxyd hat eine weisse Farbe, welchesich im Licht nicht ändert. Es ist, frisch gefällt, in überschüssiger Natronlaugenicht löslich und wird aus seinen Lösungen bei Gegenwart von Ammoniumsalzendurch Ammoniak nicht gefällt. Das Actiniumsulfid ist canariengelb, schwerlöslich in Essigsäure, aber leichtlöslich in verdünnten Mineralsäuren; im directenSonnenlicht nimmt es sofort eine dunklere Färbung an und wird innerhalb 20Minuten schwarz, ausgenommen, wenn es mit einer Glasplatte bedeckt ist. Diesesneue Metall scheint ziemlich häufig im käuflichen Zink vorzukommen, es unter-scheidet sich ausreichend von Magan, Zink und Cadmium, hat jedoch viel Aehn-liches mit Lanthan. (Compt. rend. durch Chem. Centr. Bl. 1881, Nr. 43.) DurchZink wird Actinium nicht abgeschieden, aber durch Magnesium, alsdann einenhellgrauen, durch Pressung glänzend werdenden Niederschlag bildend. Dasselbelässt sich in Weingeist sehr gut conserviren. Nur durch Aetzuatron lässt essich aus der Zinklösung ausfällen. Das Sulfid oxydirt sich an der Luft.
Es ist mit der Erwähnung das Actiniums angenommen, dass Phipson sichnicht geirrt und keine Verwechselung mit einem anderen bekannten Metallestattgefunden hat.
Zincum aceticum.
Im Handbuch ist dieses Acetat, welches Rademaciier mit „Narcoticumminerale" bezeichnete, mit der Formel Zn!C 2 H :j 0 2 l 2 + 3H 2 0 aufgeführt, wieaber schon Dibbits 1872, Berthelot 1873 und Franchimont 1878 fanden,so sind in dem Salze nur 2 Mol. Krystallwasser vertreten. Die Formel lautetalso: Zn[C 2 H 3 0 2 ] 2 + 2H 2 0. Bei 100° C. verdampft alles Wasser, bei 241 —242° erfolgt Schmelzung und vollständige Sublimation (Bor. d. d. chem. Ges.XII, S. 11).
In besonderen schweren Fällen des Delirium alcoholicum hat Rose nndiesem Narcoticum minerah oder dem Opium metatticum Radnmacheri herr-liche, Heilerfolge erzielt. Er gab es zu 4—6g pro die in schleimigen Veluke' n 'Schädliche Nebenwirkungen traten trotz der hohen Gaben nicht ein. Die 3 Ja eder Genesung waren verschleppte mit schweren Complicationen, wie Fiebe ,adynamischen Zuständen, zerstörtem Bewusstsein, fuliginöser (schwarz beleg e )Zunge, collabirten Zügen, mussitirenden (murmelnden) Delirien, Flockenlesen, susultus tendinum (Sehuenhüpfen), schwachem Puls etc. (prakt. Arzt 1880, S. o )•
Zincum bromatum.
Zincnm bromatum, Zinkbromid, Zinkbromiir, Bromzink (ZnBr = 112,6 o erZnBr 2 = 225,2).
Darstellung nach Ivon. 14,36g kryst. Zinksulfat und 1W}S\™YL .
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bromid werden zusammengerieben. Die daraus erfolgende Flüssigk
. 20 Minuten der Ruhe und versetzt sie alsdann mit 50 g sehr Te ^ z \ nk ,solutem Weingeist, mischt und bringt das Ganze in ein Filter. v\ ^bromidlösung fliesst farblos ab. Mit gleichem Weingeist wäscht man nacn.