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Strychnos. Cortex Strychni.
den Gehalt im Fluidextract auf 1,5 Proc. zu stellen, wären von den gern seiltenColaturen nach der Filtration und Auffüllung bis auf 1050g genau 50 g zu ent-nehmen, der Alkalo'idgehalt derselben zu bestimmen und die 1000 g Fluid-extract durch theilweises Eindampfen oder Verdünnen mit 60-proc. Weingeisauf einen 1,5 Procent-Gehalt Alkalo'id zu stellen.
$ Extractnm Strychni spiritaosnm. Das Austrocknen des Extractes, um 'in Pulver verwandeln zu können, soll am sichersten über Aetzkalk vorsichgehen-Ebenso kommt man zum Ziele, wenn man das honigdicke Extract auf Porcel'antellern oder Glasscheiben in circa 2 mm dicker Schicht ausbreitet und an einelauwarmen Ort stellt.
Da auch das mit verdünntem Weingeist dargestellte Extract von fetteOelo nicht frei ist, so hat man folgende Operationen zur Beseitigung dieser Uespuren vorzunehmen. Man dampft das Extract bis zur Honigconsistenz em ',-dass es erkaltet noch halb llüssig ist, lässt es langsam erkalten, so dassOeltröpfchen an die Oberfläche treten. Diese wäscht man mit Petroläther OBAuf- und Abgiessen ab und schliesslich breitet man das Extract auf Porceltellern dünn aus, trocknet etc. ii
Das Extract, aus den von der Oberhaut befreiten Samen dargestellt;heller an Farbe sein und kein Fett enthalten.
Anwendung (Handb. II, 8. 1072). Die Strychnostinktur hat auch eine
äusserliche Anwendung gefunden, in Verbindung mit Spiritus saponatus SLRheumatismus, den Rücken damit eingerieben gegen Schmerzen bei Blei v(Sebbes).
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Tinctura Stryclmi ist ein vorzügliches Mittel gegen Uebelkeiten und Erbrecder Schwangeren (L. C. Smith). Von einigen Seiten ist die Darstellung dlTinctur aus den von der Oberhaut befreiten Samen empfohlen worden. -x
Als Antidot des Strychnossamens sind starke Gaben Chloralhyund Kaffeeaufguss mit Erfolg angewendet worden. en
Semen Strychni Ignatii. Eine sehr ausführliche Arbeit über diese » a ■ ^haben FlÜCKIGEB und Abtiiub Meyer veröffentlicht im Archiv der Ph- ^zweite Hälfte, S. 401—415. Diese Arbeit ist mit Abbildungen und aueüden geschichtlichen Notizen ausgestattet. 9
•J Cortex Strychni Gauthcrianac, Hoang-Nan, eine gegen Hundswuth und nwarm empfohlene Rinde, welche Strychnin und Brucin enthält. Sie körn ^Strychnos Gautheriana, einem in China einheimischen Strauche. 1"' jj,,.wiril f-inp-osammelt. wenn sie sieb mit einem rrithliclien Staube (einer 1 l ec •„.
wird eingesammelt, wenn sie sich mit einem röthlichen Staube (eine
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deckt. Sie hat grosse Aehnlichkeit mit der falschen Angusturarinde. L> a ' UI)( jgeistige, sehr bittere Extract ist von gelbröthlicher Farbe, in Wasser losgiebt alle Strychnin- und Brucin-Reactionen.
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f M'beudoau, Icaja, Quai, Akasga, ein Afrikanisches Gift, e-'iij ^
HECKEL und SohlagdenuaüFFEN Strychnin. Man gebraucht diese ,S: '" ul) „„•<•!•wie die Calabarbolmen im westlichen Afrika zum Nachweise der ^ we j c henWahrscheinlich sind dies die Samen von Strychnos Qabahwja,
aus
auch Curare fabricirt wird.
(1) Elixir Stryclmi Ainericanum
IV
Tincturae Strychni 5,0Tincturae Aurantii corticis
Spiritus ViniAquae Rosae ana 30,0Syrupi Sacchari 45,0.M. D. S. Alle 2—4 Stunden einenTheelöffol (bei Durchfall).
(2) Mixtur« antidiarrlioica OSSTE
IV Extracti Strychni aquosi 0,5.
Solve in n
Aquae Oinnamomi IW .Mucilaginis Gummi AraDioiSyrupi Sacchari »»* 2&% fi ipiitf*°VD.S. Zweistündl. 1 Esslöffe] ( <' crlei be).
Ruhr, besonders Schmerzen im ^