Eubus Idaeus.
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Waldhimbeeren Gartenhimbeeren
F ei-ner Saft..........81,64 Proc. 90,40 Proc.
Extract.........8,25 „ 7,90 „
Pressrückstand......18,36 „ 9,60 „
Trockensubstanz......18,75 „ 12,05 „
Der rothfärbende Saft findet sich hauptsächlich in den Zellen der Ober-
aut und in den einzelligen Haaren derselben. Dieser Färbesaft kann durch
uspressen allein nicht gesammelt werden, wohl aber beim Gähren der zer-
HUotschten Früchte. Der Saft ist stets am Schlüsse der Gährung, wenn näm-
^o- einige ccm Filtrat mit gleichviel 90-proc. Weingeist gemischt klar bleiben,
«teupressen und zu filtriren. Steht er länger im Gährgefäss, so erleidet er an
uer Farbe Einbusso.
Syrupns Kilbi Idaei. Diejenige Herstellung des Himbeersaftes, überhaupt der
a Uren Fruchtsäfte zur Darstellung der Syrupe, ist die richtige und liefert die
es ten Syrupe, welcher ein Gähren der zerquetschten Früchte vorausgeht. Das
° m geht zum Theil verloren, wenn man den ausgepressten Saft der Gährung
tevwirft. Der während der Gährung gebildete Weingeist (circa 0,75 Proc.)
o **t nämlich lösend auf die aromatischen und färbenden Theile der Früchte.
1 der Saft nicht alsbald mit Zucker verkocht werden, so ist am Schlüsse der
urung 0 j n Zusatz von reinem Weingeist, circa 2 Proc. der Masse, und Stehen-
Sen durch 24 Stunden zweckdienlich, indem dadurch die Farbe und das Arom
stärkt werden. Beim Aufkochen mit Zucker wird dieser Weingeist wiederum
Sv 1C| 1 verflüchtigt, und was davon zurückbleibt, dient zur Conservirung des
£pK^ S " ^ at s ' cn ln dem Syrupe e,n Bodensatz von Invert- und Glykosezucker
3 'Met, 80 igt einfach der Syrup einmal -aufzukochen.
In den sogenannten Destillationen unterlässt man die Gährung, man zer-90 <lic llrücnte ? vermischt sie mit ca. 10 Proc. der Fruchtmasse sehr reinem
ÜUr*? 00 ' Weingeist, lässt einen Tag stehen, presst dann aus und filtrirt. Da-6öt Wilcl c!n klarer pectinfreicr Saft gewonnen, von welchem der Weingeistzin We<Jer nicht oder auch zu 3 li seiner Men ^ e aus blanker kupferner (nichtnei ' uer ) Blag0 abdestillirt wird. In den pharm. Laboratorien könnte diese^Uation aus porcellanenem Kessel oder solcher Schale im Dunstsammler er-^ Sucht werden. Dieser Modus der Depectinirung dürfte für pharm. Zweckej e * gutgeheissen werden. Muss der Pharmaceut wegen Mangels eines gegoh-^n Saftes einen solchen Saft zur Syrupdarstellung verwenden, so sollte er den^'»S'eist zuvor (im Dunstsammler) beseitigen, da bei einem viertelstündigen Kochen
' s s yrups mit dem Weingaiste auch ein Theil des Aroms verloren geht,g Ueber die Prüfung künstlich gefärbter Fruchtsäfte findet man Näheres auf• 98G u . 987 dieses Ergänzungsbandes angegeben. Um Fuchsin zu erkennen" ll gt der Zusatz von Chlorwasser oder Bromwasser, welche natürliche Frucht-4e entfärben, mit Fuchsin gefärbte aber dunkelfarbig machen.w De r Zucker, welcher zur Darstellung des Himbeersyrups verwendetstnff , Soll > darf ni cht mit Ultramarin versetzt sein oder doch von diesem *arb-Vki löcll8t wenig enthalten. Man wird gut thun, nicht die weisseste Kamnaae,ö «»ohr den auf der Centrifuge fertig gestellten Krystallznoker oder Koin-»W , ' wel °her keinen Ultramarinzusatz erhält, zu verwenden. l*esei jjmd-JjJ hat nic ht nur einen widrigen Einfluss auf die Farbe des Saftes, sondern
1 a nf den Geschmack und Geruch.d , vi IIimbccriitl,er nach Englischer Art, aus Leipzig bezogen, bildete einegebothe Flüssigkeit, dargestellt aus Tinctura Iri^s Florentmae, versetzt mit**** Tropfen Butteräther (Handb. I, 8- 188. Bundschau 1882, S. 15).