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Erg.-Bd. (1884)
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Piper. Prüfung.

Geschmack als schwarzer Pfeffer haben. Sie sind schwerer als Wasser unsinken damit geschüttelt unter. Die Schwimmprobe ist eine wesentliche, denein weisser Pfeffer, welcher nicht schwerer denn Wasser ist, ist auch 8j*schlechte verwerfliche Waare. Auch der zerstossene weisse Pfeffer muss m>Wasser stark geschüttelt in der Ruhe sofort zu Boden sinken.

Verfälschungen des ganzen weissen Pfeffers könnten nur in künstlicher W**bestehen, leicht zu erkennen beim Einweichen in lauwarmem Wasser,fälschungen mit Kokkelskörnern, Kellerhalsfrüchten, Pahnkernen, Wickensamund anderen farbigen Stoffen sind ausgeschlossen, nicht aber die mit Weissbro iStärkemehl, Kartoffeln und anderen blass- oder weissfarbigen Stoffen. ,

Lucae fand den weissen Pfeffer bestehend in Procenten aus flüchtigen 1 U1,6, in Weingeist und Aether löslichem Harz 16,6, Stärkemehl 18,5, Eiw elS2,5, Gummi und Extractivstoff 12,5, Pflanzenfaser 29,0 Proc. Piperin ist an Jgeblich nur in geringer, nach Buchheim in stärkerer Menge, durchschnittlich0,5 Proc. darin enthalten.

Weingeistiges Extract. Der Mindestgehalt ist zu 9 Proc. anzunehmen. Esträgt gemeiniglich 9—11 Proc, kann aber bis auf 14 Proc. hinaufgehen.

Aetherweingeistiges Extract. Der Mindestgehalt daran wäre zu 8 F"^anzunehmen. Es beträgt gemeiniglich 8—10 Proc, kann aber im seltneren *bis auf 13 Proc hinaufgehen. Der Rückstand aus dieser Extraction gi eDtkaltes Wasser noch 1 —1,5 Proc Lösliches ab.

Wässriges Extract aus weissem Pfeffer. Der in Pulver verwändePfeffer wird mit Wasser von 20—25 ° C. übergössen, einen Tag beiseite S este efl Jdann in ein Filter gegeben und hier mit lauwarmem, also 30—40° 0. wi J r , e .Wasser erschöpft. Das Filtrat wird eingetrocknet und ausgetrocknet. Esträgt die Extractmenge 1,5—2,5 Proc, meist 1,8 Proc. Das Filtrat ist ent ^gelblich weiss, fast farblos. Das eingetrocknete wässerige braune Extracnicht hygroskopisch!

Kalter wässriger Aufguss verhält sich gegen Gerbsäure und Pikrinsäuieder des schwarzen Pfeffers. Er ist fast farblos. tf ; 0

Diese Extracte und der Aufguss werden in der Weise bergestelS. 317 u. 318 dieses Ergänzungsbandes unter Cinnamomum angegeben is •

Aschengehalt, Derselbe beträgt im weissen Pfeffer 2,5 — 3,5 ^ 10C '' e U)Stnoch weniger als 2,5 Proc. Die Asche ist leicht, locker und aschgrau, ^bläulichgrau, nicht weisslich grau, vielmehr dunkler grau als die Asc ^schwarzen Pfeffers. Sie ist ferner nicht oder kaum hygroskopisch undschmack nicht salzig. , „,.

Künstlicher schwarzer und weisser Pfeffer ist auch im Handel VOIg ^. u irmen und dann gewöhnlich gemischt mit echter Waare. Es wurden selbs ^. 0ahmungen aus Bleiweiss bereitet angetroffen. Um nun solchem Betrüge a ^^Spur zu kommen, giebt man circa 50 Körner in 20ccm destill. Wasser un ^^an einen lauwarmen Ort, dessen Temperatur 30° C. nicht überschreitet. ^ ;egeeinem Tage zeigen sich Zahl, Form und Gestalt der Körner unveränder j ^ ..^sind nur etwas weicher geworden. Das Wasser erscheint dann nur wenl "pf e jfer.fast klar und farblos bei weissem Pfeffer, aber braun bei schwarzem «^Das Filtrat wird durch Gerbsäure nur etwas dunkler, aber nicht violett »^.^gBaryumchlorid, Silbernitrat, Ferrichlorid, Bleiacetat erzeugen Trübungen g a „.flockiger Form, so dass eine gewisse Durchsichtigkeit der Flüssigkeitssa gV11fanglieh verbleibt. Bei Gegenwart von KellerhalBfrflchten und Kokkeis ^ ^erzeugt Bleiacetat eine die Durchsichtigkeit aufhebende Trübung. Verg •