Piper. Prüfung.
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zugleich glänzend, so liegt wahrscheinlich geröstetes Brot oder Stärkezucker als
Verfälschung vor. Beträgt das Extract weniger, so hat man es vielleicht mit
p toffeln, Sägespänen und dergl. extractarmen Stoffen zu thun. Dieses wässrige* tefferextract ist eingetrocknet nicht hygroskopisch!
Kalter wässeriger Aufguss, erlangt durch einstündige Maceration des gepul-verten schwarzen Pfeffers mit destill. Wasser. Derselbe giebt weder mit Gerb-er e, noch mit Pikrinsäure eine Trübung, wohl aber bei Gegenwart von°kkelskörnern, eine schwache Trübung bei Kellerhalsfrüchten. Gerb-te giebt auch eine Trübung bei Gegenwart von Brot oder anderem Backwerk.Diese Extracte und Auszüge sind nach der Seite 317 u. 318 unter Cinna-° m um im Ergänzungsbande angegebenen Anweisung herzustellen.
Aschengehalt des schwarzen Pfeffers. Die Bestimmung desselben istem wesentlicher Theil der Untersuchung. Er beträgt 3,5—5 Proc, in den aller-meisten Fällen nur 3,5 — 4 Proc. Steigt der Aschengehalt über 4,5 Proc, solr d der gemahlene Pfeffer dadurch verdächtig. In Chevali.ier's Dictionnairn det sich die Angabe, dass 2 Sorten Java-Pfeffer 6,0 und 6,2 Proc. ausgegebena ttcn. Hager untersuchte Java-Pfeffer, aber er erhielt nur 3,53 und 3,74 Proc.sehe. vjj e Asche des schwarzen Pfeffers ist weissgrau und von der Asche der'^"'('Ibastkörner nicht verschieden. Ihre Löslichkeit im Wasser beschränkt sich[p'öhnlich auf 1 j 2 — 2 / 3 ihres Gewichtes, sie ist ferner nur wenig hygroskopisch undö schwach salzigem Geschmack. Die Aschenmenge aus Brot beträgt höchstens, '. Proc, aus Stärkemehl 0,5, aus Wickensamen 3,5 — 4 Proc., aus Eicheln 22,5 Proc, aus Palmkernmehl 4 — 4,5, aus Kokkelskörnem 4—4,5 Proc,8 Kellerhalskörnern (Semen Coccognidii) G—6,5 Proc
Die Asche der Kokkelskörner und des Palmkernmehles enthält, wie schon
w älmt ist, Eisen. Die Farbe der Asche der Kokkelskörner ist trotzdem grau
® v Weissgrau, wegen zu geringen Eisengehalts. Da Kokkelskörner schwerlich
u ,* er fäl8chungsinittel benutzt werden, so kann man von einer eisenhaltigen
^gleich gelb- oder roth- oder braunfarbigen Asche stets auf eine Verfälsch-
s mit Palmkernmehl schliessen.
Aufg uss mit lauwarmem Wasser. Behufs chemischer Untersuchung des^ m ahlenen schwarzen Pfeilers ist ein Quantum von 5 g mit circa 50ccm lau-ar niem Wasser (30—35° C.) zu übergiessen, an einem nur lauwarmen Orte einen8 |, en Tag zu maceriren und nach dem Erkalten zu ßltriren. Das Filtrat darfL ~ mit Ferrichlorid etwas dunkler, aber nicht violet oder in das Violette ziehendl&t' . (Eicheln). Silbernitrat, Baryumchlorid, Oxalsäure, Bleiacetat geben ge-g j c] "?? 8 'flockige Trübungen, durch welche jedoch anfangs wenigstens die Durch-kjj*%keit der Mischung nicht total gestört ist. Man erkennt beim Hindurch-mü .. ,lic einzelnen Flocken neben klarer Flüssigkeit. Jodjodkalium, Kaliutn-ß e . rc " ri .i°did, Pikrinsäure und andere Alkaloidreagentien verhalten sich indifferent.Solu genwart vou Backwerk zeigt Jodjodkalium gelöstes Stärkemehl »n.ein G \' ^ err ichlorid, Jodjodkalium und Pikrinsäure Reactionen geben, so liegtDen ' fii '' S( 'li»iig vor. Wenn auch hiermit die Art der Verfälschung au «rken-An i nUr 8elten möglich ist, so wird wohl die optische Prüfung die Lücken deral yso ausfüllen. Eine nur schwache Blaufärbung durch Jodwaaser ist zulässig.t Weisser Pfeffer ist die völlig ro'fe, von der Fruchtschale befreite und ge-flsoi oto Fru cht. Durch Benetzen mit Kalkwasser giebt mau häufig der Aussen-**e des Fruchtkernes eine weissere Farbe. Dass diese Bleiohung durch Chlor,C?, Benc tzen mit Bleizuckerlösung, mit Bleiweiss, Seewasser etc. geschehe,ci l bo ^uptet. Der gute weisse Pfeffer bildet kugl'ge glatte schmutzigweisse,Ca 4c cm i m Durchmesser haltende Körner, welche einen weniger beissenden