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Pancreatinum.
nur zum Theil in Wasser löslich. Ein in Wasser völlig lösliches Pankreatin «oft nur schwach peptonisirend.
Prüfung. Pankreatin ist zum kleineren Theile in Wasser löslich, in Wein-geist völlig unlöslich. Werden 0,1g desselben und 0,1g Natriumbicarbonat _5g Fibrin und 25g Wasser 12 Stunden hindurch bei 35—45° C. macerirt,^nmss eine Lösung erfolgen und das Fibrin vollständig peptonisirt sein, soeine abfiltrirte Probe durch Salpetersäure Zusatz kaum oder doch nur wenig gtrübt wird. Ferner müssen 0,1 des Pancreatins und 0,1 Natriumbicarbonat Smischt mit 150—200g Kleister, aus 5g Stärke bereitet und wie vorhergehe»angegeben behandelt, eine leicht filtrirbare glykosereiche Flüssigkeit ausgeowelche kaiische Kupferlösung reducirt.
Anwendung. Pankreatin ist anerkannt ein mächtiges Digestivum unü .Dyspepsien jeder Art gewährt es herrliche Heilerfolge, insofern Appetit eindie Kräfte wiederkehren und sich das Gefühl des Wohlseins geltend macht. Jpepsien bei Ohloro-Anämle, Hysterie, Schwächezuständen, Erbrechen, Verstop ^und Durchfall Fctlsüchtiger lassen sich unter Beihülfe von Eisen, Chinaalkaloiund Roborantien leicht durch Pankreatin beseitigen. ^
Pankreatin wird zu 0,5—1,0—1,5 einige Male den Tag über in oder ■der Suppe, Fleischbrühe, Gemüse, Butterbrot, Zuckerwasser u. dergl. genotnallein oder je nach den Krankheitsfällen neben verschiedenen anderen Amittein. Bequem ist das Nehmen in Pillenform. Bei Durchfall der Kinder gman es mit versüsster Milch. Man vergl. unten die Kecepte. . ,[ ( ,,1,
In den Medicin. Neuigkeiten Nr. 40, 1880 und der Zeitschr. f- k' in ' . oe1880, S. 231 findet sich von Kwai,» eine Auslassung und Kritik über 1>e Pp aSund Pancreatine des Handels. In derselben liest man folgendes -
UHU X ftiiiiicaiim; \*tjo n.ui'ii :j^, an m;ini;iMOll 111: r> i. iii.ui ii"fi^ ..... A f) 0 '
Pankreatin von Witte, das von Simon und das aus ScHEBiNßS ^theke sind drei gänzlich wirkungslose Präparate." Die Präpara ^Witte und aus Schering' s Apotheke standen Hager wiederholt zur ^^"Libenund fand derselbe daran nichts auszusetzen, insofern sie Albumin in de ^Wärme und Zeitdauer peptonisirten wie ein reines Pepsin. Andererseits g ^beide Firmen kein Präparat ab, welches nicht den üblichen Forderung ^spricht. Da gleichzeitig der Herr Ewald die Pankreatine von Sav<> b ,
Moore in London als wahre Nonplusultra schildert, gegen welche Hag 1 - g CJ! g-falls keinen Tadel ausspricht und welche er dem Pankreatin Witte's ' n ' 1flrA i,i>
ring's fast gleichwerthig hält, so muss der Zufall entweder dem Herrn
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zutreffen;
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oder Hager einen Streich gespielt haben, der ersteren zu einem Wden Urtheile verleitete, oder letzterem nur gute Proben der WitTESC ^. i; , eSciiEKiNG'schen Pankreatine in die Hände spielte. Hager fühlt sichsicne»^beiden Pankreatine als sehr gute zu empfehlen, welche sogar die ^ j ^ ug { a s-Waare um ein Geringes überragen. Da der Herr Ewald in derselben ^ erC ,sung das FrszELBEBe'sche Pepsin als ein schwächeres bezeichnet denn ^ be ,welche Hager nie als stärkere erkannte, so glaubt Hager kein Unrec11 ^ ^ egehen, die Ewald'scIio Kritik als eine unzuverlässige zu bezeichnen. u ^ un tei'Unsicherheit bei der Prüfung der peptonisirenden Körper vergleiche maPepsinum. . m W*
Jene Ewald schon Kritiken haben auch durch Engesser in » BJ ^_ 11,klin. Wochenschrift, 1880, Nr. 21, ferner in der Zeitschrift für »"»• $$0»r1. Heft bezüglich des von Glüh. Keller (Freiburg i. Br.) hergestellte ^j^n,SER'schon Pankreas] ml vor (jMassa pancreatica rectificata) eine Gegenkriti jj 0n dhund Witte behauptet (ganz den von Hager gefundenen Resultaten cn ^ e ^rg 6 "dass 0,1g seines Pankreatins bei 40° C. 500g Kleister (aus 30g Star