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Erg.-Bd. (1884)
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Oxygenium. Aqua ozonisata.

haltendes Wasser hierin noch viel kräftiger wirken, wie dies auch der grösseißOzongehalt der Luft nach starken »Seewinden beweist (Bellucci).

Beim Verbrennen von wasserhaltigem Aether an der Luft entsteht, wie KU D «Boettger berichtete, kein Wassorstoffhyporoxyd, sondern nur Ozon.

Von G. Pellagri wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Kohlensäure beiGegenwart von Feuchtigkeit aus Kaliumjodid Jodwasserstoff frei mache und dassKaliumjodat enthaltendes Kaliumjodid unter Einwirkung directen Sonnenlicht 03Jod frei lasse. Diese Umstände sind bezüglich der Reagenspapiere auf Ozonwohl zu beachten.

Ozongas zeigt, wie Berthelot beobachtete, wenig Stabilität. Er bewahrtedas Gas in Flaschen von 260 cem Rauminhalt bei +12° C. Der Titer desGases ging in den ersten 24 Stunden von 2,2 Proe. auf 2,1, nach 5 Tagen am1,2, nach 14 Tagen auf 0,4 Proc. herab. Nach 60 Tagen war alles Ozon ver-schwunden. Es empfiehlt sich daher die Aufbewahrung in nachstehend erwähnteForm als Aqua ozonisata oxalica.

Dass Ozon in Wasser fast absolut unlöslich ist, wurde ebenfalls ^°Berthelot durch Experiment erkannt. Auch beobachtete er, dass sich Kahn ^hypermanganat und Wasserstoffhyperoxyd gegenseitig unter Sauerstoffentwickeln °zersetzten, jedoch nicht in der Kälte, und dass Ozon hierbei nicht entste(Chem. Centralbl. 1880, S. 275).

Wie Jeremin (Petersburg) fand, ist eine wässrige Oxalsäurelösungein sehr kräftiges Lösungsmittel des Ozons. Sie absorbirt dieses Gas in eiüß ^so reichlichen Maasse wie keine andere Flüssigkeit, und diese Ozonlösung ßCvorzüglich dauernd sein.

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Die frisch bereitete Lösung soll sich zu 'O 6S ^ 0C,tl °f a

zwecken weniger eignen als eine ältere Lösung. Ozongas soll sich fernerSonnenlicht besser aufbewahren lassen als im Dunkeln. Diese Angaben f 01 ".,»-

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aus

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ AngabenRud. Boettger (Frankfurt a. M.) nicht bestätigen, denn eine Oxalsäurenahm nur Spuren eines Ozons auf, welches mittelst eines RuiiMKORFr'scheuduetionsapparats erzeugt war. Wenn Boettger in eine in einer Flasche bennliehe Oxalsäurelösung ein Stück Phosphor stellte, so dass dieses zur Half' 0der Lösung hervorragte, so konnte er mittelst cadmiumjodidhaltiger StärkelösOzon, aber auch Wasserstoffsuperoxyd nachweisen. Nach Mc.-Leod ist le' zunwahrscheinlich, weil sich Ozon und Wasserstoffhyperoxyd gegenseitig zerse e ;usollen und das Resultat aus langsamer Oxydation des Phosphors nur Ozonkönne (Arch. d. Pharm. 1880, 1. Hälfte S. 312). , gehfl

Ein vorzüglicher electrischer Ozonisator ist der W. SiKMENApparat, welcher in den Ann. der Phys. und Chem. CII, 120, beschrieben

Ozonapparat Bablett's (Buffalo), in England patentirt, hat die bc . s0 ? uB( jEinrichtung, dass die Phosphorstücken durch Glasscheidewände getrennt ^ ini j0 g.an Fäden aus einem sehr leicht schmelzbaren Metall hängen. Sollte sich ^. ßphor entzünden, so schmilzt der Faden ab und das Phosphorstück sinkt inwässrige Flüssigkeit unter. fl

Patent-Ozen-Apparat, Osmometer, Felix Gruner's (Süddeutsches C 011 ^""^^)für Luft- und Wasserreinigurigs-Appanik; von Heinrich Lindner, Nurn gte [ nist ein vasenähnliches Gefäss, in welches ein Pulver, ein Gemisch aus '^""^cn

mit 10 Proc. Manganpermanganat oder aus rohem Chamäleon bestehend e B6 ffeio -und in dessen Oeffnung ein Schwamm plaeirt wird, welcher mit einer ather ^geistigen Lösung von Eucalyptusöl oder Lavendelöl, Thymianöl etc. getrau < ^(Die Flüssigkeit enthält 7 Proc. Weingeist, 1 Proc. Aether, '/, Proc. flüchtigesDer Apparat kostet 60 Mark, aber Ozon soll er nicht entwickeln.

Bestimmung des Sauerstoffs und Ozons. Ueber die Bestimmung