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Erg.-Bd. (1884)
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789
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Olea aetherea. Prüfung.

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k" im Standgefässe und der äusseren Luft stattfindet, so ist auch eine Ver-aarzimg der Oele bei Glasstopfenschluss nicht ausgeschlossen. Aus diesem Grunde^Uten flüchtige Oele nicht in Flaschen mit Glasstopfen aufbewahrt werden. Um

aa Nichtschöne des Korkverschlusses zu verdecken, kann man ja eine Glaskapsel»«setzen. Was über die Aufbewahrung S. 560 des Handbuches, Bd. II, ange-geben ist, sollte als richtig und durch die Erfahrung begründet beachtet werden.Verfälschungen der ätherischen Oele. Die auf Seite 561 und folg. an-gegebenen Verfälschungen und die zum Nachweise derselben angegebenen Metho-

en haben in den letzten Jahren keine Ausbesserungen erfahren und nur bezüg-_des Umstandes, dass ein Weingeistzusatz bis zu 0,5 Gew. Proc. als ein con-

r^irender zuzulassen sei, tritt die quantitative Bestimmung des Gehaltes anemgeist in den Vordergrund. Dann ist ein neues Verfälschungsmaterial

Zugekommen und dieses ist der als Terpen (Camphen) unterschiedene Kohlcn-

asserstoff, welcher bei Darstellung der concentrirten oder sogenannten Patent-e gesammelt und schwerlich nur als Beleuchtungsmaterial oder zur Darstellung

n backen und Firnissen verwendet werden dürfte.

Prüfung auf dem Wege der fractionirten Destillation. Die Ver-suchungen mit Weingeist (Aethylalkohol), Chloroform, Benzol,od . ei " e lkohlenstoff werden quantitativ bestimmt, wenn man die bezogene

r eine gewogene Menge des Oeles in einen Glaskolben giebt, so dass dieserV ? Z ; U 4 /b seines Rauminhaltes angefüllt ist, und nach dem Aufsetzen einesim w gebogenen Glasrohres, dem ein Cylinderglas als Vorlage angefügt wird,yy. "'asserbade erhitzt. Wenn die Distanz von dem Niveau des Oeles bis zumUnd a des Blasrohres, m welchem dieses sich abwärts neigt z.B. 12 cm beträgthall, a ^°l Dennaui bis hinauf zu jenem Winkel in einer Höhe von 7 cm ausser-: t ^' rec tcn Einwirkung der Wärme des Wasserbades ist, so destilliren nurinn , ^ Scnun g en ab, nichts aber von dem ätherischen Oele, dessen Dunstflies i ^ ener Höhe von 7 cm eine Verdichtung erloidet und in das Oel zurück-oäoh f -^ aS ^ cst, 'Uat wird gewogen und auf sein Herkommen untersucht Zu-s anft ' ebt man lccm zu 2 :! «' lin Liquor Kali aeetici (1,179 sp. Gew.) und agitirtund ii - g* 1 klare Mischung, so liegt nur Weingeist vor, erfolgt eine solche nicht

Cv ,. le destillirte Flüssigkeit sinkt unter und sammelt sich am Boden des Probir-a t ers » 8 t> liegt wahrscheinlich Chloroform vor, bleibt sie aber auf der KaliumCirc c ng 8c hwimmond, so können Schwefelkohlenstoff oder Benzol vorliegen.e ; n *3ccm des Destillats giebt man zunächst in einen Reagircylinder und dazuGas r , . n g rosses Stückchen Natriummetall. Erfolgt ein starkes Schäumen, eine,Schw f Wlc ^ un S? so liegt jedenfalls Weingeist vor, vielleicht neben Chloroform,die t°. ou l ens t°u", Benzol, gegen welche sich Natrium indifferent verhält, aberWart° SUn ^ ( ^ es Natriums würde bei Gegenwart von Benzol farblos, bei Gegenkohl V |° n ^''' 01 '°f orm gelblich und trübe und bei Gegenwart von Schwefelgeisti° ff ? elbrotü 8em - Im Falle Natrium keine Reaction bewirkt, Wein-WasseV 0, n ' Cbt zu g e S en i st > so g' e,lt man em gleiches Volumen (2 3ccm)d es ^ r y e ! en Weingeist hinzu und lässt unter sanftem Agitiren die Auflösungfärbt, uni8 u 'id die Gasentwickelung vorsieh gehen, wobei Benzol eine, fastStoff trübe ' Chloroform eine gelbliche milchigtrübe und Schwefelkohlen-dio pf' ne . trübe gesättigt gclbrothe Flüssigkeit darstellt. Nun verdünnt manund iik SS , 1S °' t mit einem gleichen bis doppelten Volumen Wasser, schüttelt umtrüb fi « laSSt dio Mischung der Ruhe. Bei Benzol sammelt sich eine farbloseHw ** am Nive ' der wässrigen Schicht, während bei Chloroform undauJ ,° hlenstoff sich eine solche gelbliche Schicht am Grunde der Flüss,gkeitmit 5 elt - Im letzteren Falle giebt bei Schwefelkohlenstoff das wässnge FiltratBle 'acetatlösung eine schön rothe Fällung (Bleisulfocarbonat), bei Chloroform-