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Erg.-Bd. (1884)
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Moschus. GazallenmoschuB.

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Moschus.

Den Moschusgeruch absorbirende Stoffe sind Fenchel, Seeale cornutum,

üb nsulfa t, säuerliche Fruchtsäfte, Gerbstoff enthaltende Substanzen. Es wird

Stoff" 6 d * e Resorption der riechenden Moschussubstanz durch die erwähnten

nicht immer erreicht und es verhält sich eine Moschussorte von der an-

aer en abweichend.

Rrfi p 61 Pharmaci en Virlogeux hat (Rep. de Ph. 1880, pag. 389) die grossezer"r 111 ^ gemacht, den Moschus mit gleichviel Zucker zu einem feinen PulverAufh n vorrat hig zu halten. Dieser in der Receptur sehr bequeme Modus derCom ew run & ist in Deutschland ein sehr alter und findet er schon in Hager'soen m p Dtar zu den Pharm. Nord-Deutsehlands 1855, Erwähnung. Virlogeux'sWäh findun S ha t auch im Arch. der Pharm. 1881, erste Hälfte S. 234 Er-jjj , Un S gefunden. Virlogeux nimmt nun zur Darstellung einer flüssigenUn f ur z - B- 2,0 des Moschus saccharatus, 0,05 Traganthpulver und emulgirt' r Zusatz von Syrupus.

gleich

usessenz, Extrait de musc, eine Parfümsubstanz, ist eine durch Zerreiben

,. ler Theile Moschus und Potasche mit 45-proc. Weingeist dar-j?Ü t e Tinctur, welche im Liter das Lösliche von 5 g Moschus enthält. DerU ö j Uc kstand wird mit einem Liter 45-procentigem Weingeist ausgewaschenv er L as Filtrat zur Darstellung einer weiteren Portion dieser Moschusessenz

0 'Mtum Doreadis Africanae, Afrika-Moschus, Antilopemnoschns, Gazellen-

; die Afterexcremente der in Nord-Afrika einheimischen, in Herden dieB Kll ^ belebenden Antilope Dorcas Linn., eines rehartigen Wiederkäuers.auf m ^ ßADrj , ein Arzt zu Algier, machte auf die Excremente dieses ThieresSc hus J, Sam ' we ' cüe einen ebenso starken und einen gleichen Geruch wie Mo-W asse ,. en : Jac Q.uüme fand darin in Proc. 7 in Weingeist lösliche, 3,1 inVe getaVr licl ' e Substanz > 26 v> unlösliche Mineralstoffe, 63,4 unlösliche Masse,theils cller Nahrung entstammend. Der in Weingeist lösliche Theil bestehtsäur en aU o ^ arz > theils aus einer der Benzoesäure ähnlilichen Säure, Gallen-w ird ' ^' en ^ ar bstoff etc. Diesem Harz gehört der Moschusgeruch an, es tten Oi V °. n ^ cnwe felkohlenstoff unter Veränderung des Geruches gelöst. InBen ZO ji .. n ' st es nicht löslich, bei der trocknen Destillation giebt es einige8er 8 l ,a i! re k rySta ^ e aU8 > welche sich in der Vorlage ansammeln. Der in Was-^Iciumh ^ eil ent ' lält Ammonsalze, Ammon, Kochsalz, der unlösliche Theil

v on n!? ^ xcr emente sind kugelig, etwas grösser als eine Erbse, im Gewichte

Be ' 15gl^*tract RTHERAUD empfiehlt zum arzneilichen Verbrauche die Tinctur und dasW enn Und erzielte damit bei einer hysterischen Frau erfreuliche Heilresultate,sehr zll D K n auch die arzneilichen Wirkungen des Moschus und dieser ExcrementeWerth i Weifeln sind, so dürften letztere vielleicht als Parfümsubstanz einennu beanspruchen.