Morphinem hydiochloric. Morph, hydrobromic.
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Die Prüfung auf Abwesenheit von Stoffen, welche nicht Wasser und Morphin-ydrochlorid sind, welche von Tausch zu den Weichharzen, von Anderen zu denxtractivstoffen gezählt werden, besteht darin, circa 0,05 des Salzes in 5 CO.-proc. Aetzaramon unter Schütteln zu lösen. Die Lösung muss farblos sein,,.j sollte eine nur sehr schwach blassgelbliche Lösung das Salz nicht verwerf-en machen. Vergl. auch Zeitschr. d. Oesterr. Ap.-Ver. 1880 Nr. 5 u. 6.
, ff Morphinnm hydrobromicum, komwasscrstoffsaurcs Morphin, Morphin-«ydrobroinat, Morphinhydrobromid (C„H 19 N0 3 BrIl+2H 2 0=384).
Darstellung. Entweder wird Morphin in reiner wässriger Bromwasserstoff-
•re unter gelindem Erwärmen gelöst, die durch Glaswolle filtrirte Lösung durch«Mampfen und Beiscitestellen in Krystalle übergeführt oder 10,0 Morphinsulfata 3,2 Kaliumbromid werden zu einem Pulver gemischt, dann mit 15,0asser übergössen und bis fast zur Trockne eingedampft oder so lange5 Mischung eine feuchte krümliche Masse darstellt,
wird
warmem
lange erwärmt,
Nach dem Erkalten
_ sie zu Pulver zerrieben und mit absolutem Weingeist bei 40—50° C. ex-
anirt. Von der weingeistigon Lösung wird der Weingeist in der Wärme des
„ J^bades abdestillirt, der Rückstand in 15,0 heissem dcstill. Wasser gelöst
' m flacher Sehale mit ebenem Boden zur Krystallisation beiseite gestellt. Die
ystalle werden dann auf den Rand der Schale geschoben und die Mutterlauge
8t . lß —20° C. der Verdunstung überlassen, so dass die ganze Lösung in Kry-
• "e übergeht. Ausbeute wenig mehr denn 10,0.
bils ? ensc haften. Das Morphinhydrobromid krystallisirt in langen nadelförmigen,cielig gruppirten, farblosen Krystallen, welche in 11 Th. kaltem, in gleichviel' 8em Wasser, in 50 Th. kaltem, in 10 Th. heissem Weingeist löslich sind.
Autbewahrung, wie vom Morphinhydrochlorid angegeben ist.
Rein en ^ un 9- Morphinhydrobromid soll noch einmal so wirksam als das Sulfatlind a vere i n 'St in sich die sedativen Wirkungen des Broms und die schmerz-a [ 1 ™6n des Morphins, soll auch weniger unangenehme Nebenwirkungen äusserngute & tjt ^ or P n insalze. Bei irritativen Leiden der Wirbelsäule soll es besonders" Wir kungen änssern. (Americ. Journ. of Pharm. 1880, S. 275.)
A, 4lo^ nor Mor P ni " i hydrochloricirum s. Pharmacopoeae Briticae.
Sol v ^ r n Phini Mrochloriol 0,25.
Snl ä i l hyclrocn,OT ciO ) l,intus Vini 5,0
S. 8 u 0 q " ae destilUtae 20,0.
neant p min . e - Singula grammata conti-
drochl 0 .? n . tl & ramm <» unum Morphini hy-
=«lbenOn r80 « r i ft der ph - Bl-it ?* ebt <ii(VLia. itf^ii lnt,tii - tc n_ wie zur Bereitung des
selb,i( l- Morjih
acetici (S. 729) an.
^ ) Mixtura Stockcsll Wunderlich.
tf 1 '»; hydrochlorici 0,05M 6 P au TO-Corasi 5,0
Svn • S '? 18 Gummi ArabiciAni.il 1 f^Kdalarum ana 30,0M g ua s e destifiatae «0,0.
Des Abends stündlich einen
ei
zu nehmen.
(3) Potns anticephalalgicus Boileau.
k- Morphini hydrochlorici 0,01.Solvc in
Infusi CofFeaesominum tostorum 100,0
D. S. Auf einmal zu trinken (gegenCephalalgie).
(4) Pulvis nntisarcomaticus Esmarch.Pulvis anticarcinomnticus Esmarch.
ty Morphini hydrochlorici
Aeidi arsenicosi ana 0,25
Calomelanos 2,0
Gummi Arabici 12,0.M. Fiat pulvis subtilis.
D. S. Vorsichtig! i/y—V» Theclöffelvoll den Tag über auf <l>o Wundflache zustreuen (Dieses Pulver wurde bei Car-cinoma, Sarcoma und sonstigen bösartigenNeubildungen und so dien ntheromatösenQesohwttlsten etc. als schmerzlinderndesund desinficirendes Mittel empfohlen)