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Erg.-Bd. (1884)
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Melilotus. Mentha.

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pan Melilotsäure; in diesem Falle macht die Reaction bei der Bildung des Meli-otols nicht Halt, sondern vollendet sich sogleich unter Mitwirkung des Wassers.m Monat August soll die Pflanze weit mehr Melilotol und Melilotsäure als Cu-

ma nn enthalten.

Persische Mcliloteiifrüchtc Die aus Persien kommenden Melilotenfrüchte ent-

ammen wahrscheinlich dem Melilotus Mauritanicus Willdenow (Melilotus

w * CMS Desfont aines), dessen Samen seit ältester Zeit als Medicament gebraucht

urden und durch starken Cumaringehalt (Melilotol-Gehalt ?) ausgezeichnet sind.

Früchte bestehen aus kleinen halbmondförmigen, an der Spitze nach Aussen

jLj mmten :> 23 cm langen, gelblichgrauen Schoten. Dieselben sind auf beiden

1 e » buchtig hohl und enthalten 2 Samenbehälter, deren jeder eine Reihe kleiner

^ Ugelber rhomboidaler Samen einschliesst, welche auf der einen Seite eine tiefe

rbu D g zeigen und unter dem Vergrösserungsglase betrachtet mit schwarzen

le( *en bedeckt sind.

im r- ^ nm de ' a Chartreuse, Chartreuse (spr. schartröhs'), ist ein Liqueur, welcherj^ Kloster der grossen Kartause bei dem Dorfe Chartreuse (Departement Isere,Reh' e ' Ca ) ne b en andern Geheim-Arzneimitteln angefertigt und in den HandelPan W ' r( ^ ^' e Anfertigung dieses Liqueurs wurde 1864 den Mönchen vom

<W . ve rboten. Nun machen sie ihn ausserhalb des Klosters. Man unterschei-de] e ' nen we ' s sen oder farblosen, einen gelben und einen grünen. Die Basisen weingeistige Destillate aus Melilotus, Melisse, Pfefferminze, Anis, Gewürzen,"sehea etc.

Hs artreu se blanche. Die getrockneten Kräuter von Melilotus, Me-a a > von jedem 100g, Anis, Sternanis, Pfefferminze, Wermuth,j c i. , Ca -Wurzel, frische Pomerauzenschalen, frische Citronen-Ca] " Vün Jedem 50g, Macis, Gewürznelken, Englisches Gewürz,j> ^uswurzel, von jedem 5g, Pomeranzenblüthen 30g (oder 0,03gLite e , la " z<>,1,) liithenöl) werden mit 6 Liter 90-proc. Weingeist und 15ait q 88er übergössen und davon 9 Liter abdestillirt. Das Destillat wirdy ril I>us Sacchari 2,5 Liter und 0,8 Liter Himbeerwasser gemischt.

Sa cc } rtleuse verte ist dasselbe Destillat aber versetzt mit 2 Liter SyrupusC a ari "nd 0,5 Liter Rosenwasser und tingirt mit Safrantinctur und blauem

n > s o dass die Mischung eine angenehme grüne Farbe hat.rn D , ai 'treuse jaune ist ein gleiches Destillat, gemischt mit 2,5 Liter Sy-

8 °acchari und einer genügenden Menge Safrantinctur.

Mentha.

"''"m Mentha« crispae soll viel Carvol enthalten.S assaf " Hent BM piperitae. Das aus Amerika kommende Oel ist meist mitunter nf 01 verfft lscht. Eine Reaction darauf vergl. Handb. II, 8. 446 und 926

D V l Sassafras. Ueber Patent- Pfeffer m i nzöl vergl. ülea aetherea.r alhv^ Von Jei zuerst beobachtete rothe Färbung der Mischungen aus Oülo-halt L* und Pfefferminzöl beruht nach Dunin v. Wassov.cz mdem Ge-igen ,, Chlwa ll'Ydrats an freier Salzsäure. Diese Färbung tritt auch in M.sch-Aüisöl Saur, ' n Chloralhydrats mit anderen flüchtigen Oelen aut, z. B. mit

P wi eber Bestandteile des Pfefferminz»!« &*M man Näheres im Archiv derH aR e 1881 > «* Hälfte S. 222 u. f. <ii.Ai«m>NK und Mason bezeichnen den

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""" Praxis. Suppl.

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