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Erg.-Bd. (1884)
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Magnesium chloratum. Majorana.

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Albolith (Weissstein), welcher Cement von W. Riemann in Breslau in Pulver-form i n j en Handel gebracht wurde.

Appretnrkkistcr mit Magnesium, fflagnesimnchloridleim, Jfeuer Leim, ist inneuerer Zeit unter verschiedenen Namen in den Handel gebracht worden. Indemselben ist nicht Magnesiumsubchlorid, sondern Magnesiumchlorid vertreten.1500 Th. Wasser werden mit 100 Th. Magnesiumchlorid versetzt, kochend"ßiss gemacht und dann mit 1 Th. Salzsäure vermischt. Nach und nachw erden in die kochend heisse Flüssigkeit 100 Th. Stärke, zuvor mit Wasser an-gefeuchtet, unter Umrühren eingetragen. Nach einstündigem Kochen, wodurchQle Stärke in Dextrin übergeführt worden ist, wird die Flüssigkeit mit Kalkwasser?_ e utral gemacht und nun nochmals einige Minuten gekocht (Retmann's Färber-Ztg.U > 8. 71. Ph. Centralh. 1880 S. 431).

firasvegetation im Strassenpflaster wird durch Begiessen mit Magne-

'Umchloridlösung oder mit der billigen Erdlauge der Leopoldshall -Stassfurter

a "industrie, welche reich an Magnesiumchlorid ist, gestört und vernichtet.

p Füllmasse für Gasuhren ist eine Magnesiumchloridlösung von 1,121,13 spec.

, ew "'l»t, also mit einem Gehalt von 1415 Proc. Diejenige von den vereinigten

o m - Fabriken in Leopoldshall-Stassfurt enthält neben Magnesiumchlorid starke

Spur

QasuljW.k

eu anderer Salze, welche jedoch der Verwendung in Stelle des Glycerins bei

lr en nicht entgegenstehen. Diese Lösung gefriert nicht bei 20° C. undtaet auch nicht ein, hat aber auf Eisenmetall einen corrodirenden und rost-, nden Einfluss, auch die anderen Metalle, besonders Messing werden von

er Flüssigkeit angegriffen. Andererseits ist sie in Gasuhren nur dann ver-

Scl ' wcnn das Gas absolut ammonfrei ist. Im anderen Falle erfolgen Aus-eidungen von Ammonium-Magnesiumchlorid und Magnesiumhydrat.' «ttrion ist eine gleiche Lösung und dient als Füllmasse für Centralheiz-verfl 611 ' ^ enn es kocht De * höherer Temperatur als das Wasser, gefriert nicht,

unstet nicht etc., greift aber Metalle an.ücl . S'tem'dtt (Handb. II, S. 408) dient als Cement zur Darstellung künst-etc ' ^eine, Schleifsteine, Mühlsteine, künstlichen Marmors, Knöpfen, Elfenbeinstei" w W ' 1( * durcn Mischung des Magnesiumchlorids mit dem Pulver von Sand-Schi a euerste i nen , Marmor etc. hergestellt. Es lässt sich die Kittmasse mit ver-einen Materialien färben.

Majorana.

nu "Wlin Wajoranac, Majoranö'l. Das aus dem blühenden Kraute von Origa-&rij c y° rana durch Destillation mit Wasser gewonnene frische Oel ist nachlieh YI '^ NTS ' Untersuchungen (Journ. de Ph. et de Ch. 1879) gelblich oder grün-der'pfl aber scnon nach einigen Monaten bräunlich. Es besitzt den GeruchQ ew - ;- a nze, schmeckt scharf pfefferartig, schwach bitter wie Minzenöl. Spec.Da ch V^ 1 ^. ^ 8 rcagirt sauer, lenkt den polarisirten Lichtstrahl um 35°z ü 22O0 ' bc S innt bei 185 ° zu sie( ien und destillirt bei einer Temperatur bis1950 ..,' Im Rückstande verbleibt eine harzige Masse. Die zwischen 185 undTheil erge,lcnd en Antheile enthalten einen constant bei 160162° siedendens Pri c v. t Z - 1 Öen T erpencn gehörend. Der bei 200215° übergehende Theil ent-C.ji V" Seiner Zusammensetzung dem gewöhnlichen oder dem Borneo-Kampher,L 4to v° der C ioH 18 0, und ist auch ein Gemisch von beiden. Den polarisirtendes M ' lenkt dasse lbe um 34,32° nach rechts ab. Die näheren Bestandteile5 p roo ajoran «ls sind somit: Ein rechtsdrehender Kohlenwasserstoff C lft H,.

10^16;

C toH° o E ' ne rech tsdrehende Mischung der beiden Kampherarten C 10 H 16 O und

Proc, Harz 10 Proc