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Erg.-Bd. (1884)
Entstehung
Seite
477
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Gelatina. Sprenggelatine. Gelsemium

werden, dann erst wird der warme Kitt aufgetragen. Man überlässt den Gegen-stand der Ruhe und wischt den herausgetretenen weichen Kitt mit nassen TüchernWe g- Der Kitt soll so haltbar werden, dass die Gegenstände eher an eineranderen Stelle brechen, als an der gekitteten.

Kitt für Poreellan, Krystall - Porcellankitt, Cimcnt cristallin pour porcelaine, Kitttür Krystall, Poreellan und Marmor. Ungefähr 10 Th. Gelatine oder ein guter^eim werden mit 20 Th. verdünnter Essigsäure erwärmt, bis eine gleichförmigeKlare, in der Wärme dickflüssige, erkaltet nicht flüssige Masse entstanden ist.*" dem erwärmten Kitte werden die erwärmten Bruchflächen bestrichen. Nach derursprünglichen Vorschrift wurde der Kitt aus Schnecken unter Kochung bereitet,^'ne ähnliche Vorschrift ist bereits im Handbuch Bd. II, S. 16 angegeben.

Kitt, wasserbeständiger, wird nach Boschan durch Mischen von Portland-ement mit heisser concentrirter Lösung des Cölnischen Leimes zu einem Breier gestellt. In 3 Tagen erhärtet er. Statt der Leimlösung kann auch eineasein- Boraxlösung genommen werden. Dieser Kitt kann auch als

Steinkitt, Marmorkitt, Porcellankitt, Fussbodenkitt verwerthet werden.

Klebpflaster (MAUTENDORF'sches?), vegetabilisches Klebpflaster. Eine Lösung^ n 1 Th. Gelatine, 5 Th. Aeaciengummi in 2 Th. Glycerin und 5 Th.

asser wird warm auf dünnes Baumwollenzeug, welches aufgespannt ist, auf-p ri cnen und getrocknet. Der Lösung 0,5 Proc. Salicylsäure zuzusetzen wird

Prahlen. Das Pflaster wird mit Wasser angefeuchtet, um damit die Erosionenuer Haut zu bedecken.

Mixture for clarifying eider ist fein gepulverte Gelatine.

a, Sprenggelatine, explosive Gelatine, ist ein Name, welcher einem gelatine-jjnhchen Gemisch aus 90 95 Th. Nitroglycerin und 510 Th. ColloxylinS geben ist. Nobee's Gelatine enthält circa 5, Abel's dagegen 10 Proc. Coll-löat ' n ' we ^ ClJ0 letztere Mischung eine starre Consistenz hat. Das Nitroglycerindie Trinitrocellulose ebenso wie weingeistiger Aether. Die AßEt/schef1 en Sgelatine ist elastisch, durchscheinend, in einer Wärme bis 50° C. nichtD v . ( 8cn melzend), erst bei 204 ° explodirend. Sie soll stärker wirken wie

Sei t . Nac \ FRANZL und Hess genügt ein geringer Zusatz Kampher zur Spreng-p r a " e J dieseir »e schuss-sicher und gegen Wasser unempfindlich zu machen. 4

roc,

Kampher genügen hierzu.

Ernäh-e. Feine

riI ,aar-Ernährungsmittcl von Professor M. Langenbeck (Hannover) zurH 01 S ~ krail ken Haarzwiebeln und Verhinderung des Ausfallens der Haare. 8t "Spane werden in kochendem Wasser erweicht, in verdünnter Aetzkalilauge geSchw r i ^- er von dor Aetzkalilauge gelöste Hornstoff durch verdünnte Salzsäure oder160 Th | äure abgeschieden. 1 Th. dieses Hornstoffes wird in 4,5 Th. Aetzkali undA-nalvtS 8ser durch öfteres Umschütteln gelöst und colirt (80g 3,5 Mark). (HAGER,

Gelsemium.

se Handbuch Bd. II, S. 18 u. f. Gelsemium nitidum MiCHAUX, Gelsemiumern peroirens Aiton, Bignonia sempervirens Linn., Lisianthus sempervirens