(1) Pilnlae Digitalini crnn Chinidino.
Digitalini crystallisati 0,05Chinidini sulfürici 2,5Radicis GentianaeRadicis Althaeae ana 1,0Glycerinae guttas 20Aqnae guttas 22.m - »• pilulao quinquaginta (50).
D. S, Täglich dreimal anfangs je 2,"Pater je 3 Pillen zu nehmen (bei Asthmaspasticum.')
Foliornm digitalis 0,03. Calomelanos 0,06Zinci oxydati albi 0,12Sacchari albi 0,4.
_. Fiat pulvis subtilissimus.doses decom (10).
S. Ein- bis zweistündlich ein Pulver mitWasser zu nehmen (.bei Meningitis tubor-culosa acuta.)
Dentur tales
Dita.
Die Ditarinde soll (nach 0. Hesse) drei Alkalolde enthalten, Echitenin,^ehitamin und Ditamin. Eine Identität zwischen letzteren beiden Alkalo'iden?°11 keineswegs stattfinden, auch komme das Ditainhydrochlorat (des krystallisirtenfhtaftis) mit dem Ditaminhydrochlorat nicht überein, dagegen eher mit dem Echi-taminhydrochlorat, entgegen der Annahme Harnack's.
Harnack hat nur einen glykosidisch-alkakri'dischen Stoff, das krystallisirende
^a'in, aus der Ditarinde abscheiden können, welcher nicht mit dem von
Wippe (Apotheker in Manila) hergestellten extractartigen Stoff, der auch Ditai'n
genannt wurde, zu verwechseln ist. Harnack vermochte das krystallisirende
itain wegen dessen Schwerlöslichkeit in Aether nur dadurch rein herzustellen,
äs er es aus dem weingeistigen Extract mit Phosphorwolframsäure abschied.
, ^^ HARKACK'sche Ditai'n ist leicht in "Wasser, Weingeist und Chloroform,
Wer in Aether, Benzol und Petroläther löslich. Die wässrige Lösung rcagirt
absch. Die nicht völlig reine Base neigt unter Färbung zur Zersetzung. Das
^eutral reagirende Hydrochlorat (C 22 H M N 2 0„HC1), ist in heissem Wasser und in
eingeigt löslich, in Chloroform und Aether unlöslich und bildet lange nadel-
z mige Krystalle, welche unter Zersetzung und Abscheidung von Kohle schmel-
r , Unc * m it Alkali erhitzt einen aromatischen, an Dimethylamin erinnernden Ge-
Sal , ausstosscn - Mit conc - Schwefelsäure färbt sich das Salz dunkelroth, mit
Wersäore zuerst grün, dann roth. Mit den Alkaloidreagentien giebt es
x "Zungen.
Cur "Wirkungen des Ditains auf gewisse Wirbelthiere kamen mit denen des
»»Me überein. (Näheres Berichte d. deutsch, ehem. Gesellsch. Jahrg. 11).b D'ese letztere Beobachtung (Harnack's) dürfte eine Warnung sein, beim Ge-len der Ditarinde mit aller Vorsicht vorzugehen.IRro j e ' ter Scharlee zu Wetervreden bei Batavia soll Dita'in schon im Jahrew dargestellt haben (Htjsemann).
Draco.
Bretet^'achenblut
giebt an (Journ. de. Ph. et de Ch. T. 23), dass gutes echtesWaar "h*"i Weni . g ' verfälschtes oft viel Ferrioxyd enthalte. Das Pulver der echtenv erf'äl° l? 6 be ' m Driic ken mit den Fingern nicht zusammen, wohl aber das'schto, was auch an den Fingern zu kleben pflege.
Körn • IS0IIN fand ' dass dor weingeist'g 6 Auszug des Drachenblutharzes in
er n rein roth, derjenige der anderen Sorten meist rothgelb ist. Ferri-
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