Cuprum. Cuprum semichloratum.
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Wasser und Trocknen. Man erhält dasselbe Präparat durch Fällung einerKupfersalzlösung mit einer solchen des metavanadsauren Ammonium oder dessauren (rothen) vanadsauren Natrium, Abfiltriren von dem ausgeschiedenen Nieder-schlage und Erwärmen des Filtrats. Bei 75° C erscheinen die Schüppchen.Das gelbbraune Filtrat vom Kupferniederschlag enthält stets, selbst bei grossemUeberschuss von Vanadat, etwas Kupfer, und dieses scheidet sich mit der Meta-v anadsäure aus, kann aber leicht durch Behandlung mit verdünnten Säuren ent-fernt weiden. (Ausführlicheres Ber. d. d. ehem. Ges. 1876, ph. Centralh. 1876,s - 355.)
Wolframbronce, eine goldgelbe Verbindung, welche den Alkalien und Säuren(HPl ausgenommen) widersteht, wird nach Wühler durch Reduction von schmel-zendem Natriumbiwolframat im Wasserstoffstrome dargestellt. Sie hat nach J. Pm-Upp und P. Schwebel die Formel NaWü 3 . Behandelt man dieselbe mit am-'"Oniakaliscker Silberlösung, so scheidet das Silber aus und NatriumwolframatSeht in Lösung Aber.
l'hospliorbroiue ist ein circa 10 Proc. Phosphor enthaltendes Kupfer, welchess e h zu Uussarbeiten eignet. KüNZEL's Phosphorbronze besteht aus 90,34 Kupfer,8 >9 Zinn und 0,76 Phosphor.
Verkupferung, galvanische, von Holz, Glas, Porzellan, Steingut. Vergl. Che-'»ikerzeitung 1879, S. 259. Substanzen zum Leitendmachen der Oberfläche"•cht leitender Gegenstände können von Dr. E. Ehermateb (Nürnberg) bezogenVerden.
f Cuprum semichloratum, Ciipruni chloratum ullnim, Knpferchloriir, Cupro-Chlorid (Cu 2 Cl = 98,9 oder Cu 2 Cl 2 = 197,8). Wird Kupfer im Chlorwasserstoffgase°- r «itzt, so entsteht Cuprochlorid in Form eines weissen oder farblosen Salzes,(lie ses igt dagegen braun, wenn es durch Erhitzen von Cuprichlorid, gelb, wennes d urch Erhitzen von Kupfer mit Merourichlnrid dargestellt wird. Man giebt zu' ,ini ' r Kupfervitriollösung so viel Kochsalz, als sich darin in der Wärme auflösentann > wirft eine entsprechende Menge Kupferblechstreifen dazu, erhält das Ganze( '; a ; 10 Minuten lang inv heftigsten Sieden und giesst die Flüssigkeit sodann in eineReichliche Menge kaltes Wasser und lässl absetzen. Das in Wasser unlösliche^iprochlorid scheidet sich hierbei in Gestalt eines zarten weissen Pulvers ab.
Wenn man Ouprichloridlösung mit Kupfer digerirt, so erhält man das Cupro-cnlorid i u schönen Krystallen.
Dass möglichst schnell unter Drucken zwischen Fliesspapier getrocknete Salzlst al »bald in kleinen, gut verkorkten Flaschen sowohl vor dem Einflüsse derLuft W i e d eg Sonnenlichtes aufzubewahren. Im directen Sonnenlichte färbt esSl °ü metallisch kupferroth, an der Luft grün, besonders wenn das Salz nicht ge-igend trocken ist. In Wasser ist es unbedeutend löslich, leicht aber in Salzsäure-"altigem Wasser und in Lösungen anderer Chloride. Es schmilzt bei 410° 0.° lln e Zersetzung. Die salzsaure Lösung wirkt kräftig desoxydirend und absorbirtbegierig Kohlenoxyd gas, damit perlmutterglänzende Krystallplättchen bildend,j^ch die ammoniakalische Lösung, welche an der Luft alsbald blau wird, resor-Jlr t Kohlenoxydgas (auch viele andere Gase). Dieses Cuprochlorid dient nur zuilll alytischen Zwecken.
Cuprum chloridatum, Cuprum bichloratnm (Handb. Bd. I, S. 974) ist zu Ver-andwässern schlecht eiternder Wunden und von Clemens als DesmfectionsmittelIw» herrschenden contagiösen Krankheiten) empfohlen worden. Zu letzterem ZweckeWlrd in eine Spirituslampe eine weingeistige 1 proc Cuprichloridlösung gegebenu "d mittelst Dochtes verbrannt. Es sollen die Dampfe dieser Flamme die Respi-r ationsorgane nicht im mindestens angreifen. Wenn letzterer Umstand richtig ist,So kann dem Dampfe der Flamme auch nicht die mindeste Desinfectionsfähigkeit
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