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Erg.-Bd. (1884)
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Caloaria phosphorica. Celluloid.

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erde etc. Die Bedingung, unter welchen eine Umwandlung erfolgen kann, sindfolgende: 1. Superphosphate, welche sehr stark mit Eisen und Thonerde ver-mischt sind, erleiden keine Umwandlung der assimilirbaren Phosphorsäure, wennSl e mit einer genügenden Menge von Säure dargestellt worden sind, sie bleibendann aber teigig. 2. Wenn bei der Fabrikation die Menge der Säure reducirt^ or den oder die Einwirkung unvollständig geblieben war, trocknet die Masse, e9Ser aus; aber die assimilirbare Phosphorsäure erleidet dureh die Einwirkung«er 0 Xyac auf die sauren Calciumphosphate eine Umwandlung, deren Besultatj; 1 , 6 Bildung von neutralem Calciumphosphat und mehr oder weniger basischemüisen- und Thonerdephosphat ist. 3. Ein Kreide- oder Gipszusatz zu den Super-Phosphaten bewirkt sofort dieselbe Erscheinung, deren Intensität mit der Zeitz unimmt.

Ilung-Extract, Abry's in Helmstedt, ein Ersatz für Knochoumehl und Guano,enthalt nur Spuren Phosphorsaure und Stickstoff, Kali 1,84 Proc. (50 k 15 Mk.)(Dr. Hugo Sciiultzb, Analyt.)

Nitrophosphatdünger, aus England importirt, Vertrieb bei Wilkes in Deutz,enthält in Proc. 1,65 Stickstoff, 5,9 Phosphorsäure, 33 organische Substanz. (100k17,5 Mk.) (Mäekee, Analyt.)

Nitro-Phosphoric-Guano wurde in der Zeitschr. des landw. Centralv. der Pro-vinz Sachsen von Marsiiall & Comp, in Colchester bei London durch die Goneral-^entur dieses Hauses (Eggers & Stollforth in Bremen) empfohlen. Es sollte S - 6S Dun 8 mitte l enthalten: 1516 Proc. löslicher, 78 Proc. unlöslicher Phosphor-aure und 34 Proc. nicht flüchtigen Ammoniak. Eine in dem BEKTHOLD'schen560°P 1Um dor Versuchsstation untersuchte Probe ergab nur 2,40 Proc. lösliche,den Me un \ uslichü Phosphorsäure und 2,30 Proc. Stickstoff, ausserdem in bedeuten-dem A V 6I f !v den Pnanzen so schädliche Khodanamnionimn. Es wäre deshalb vorKaut dieses geringhaltigen und sogar giftigen Düngers zu warnen.

stein

Phosphat, Westindisches, soll Kalkphosphat enthalten, wird aber für Kessel-aus den Dampfschiffkesseln gehalten.Aus ,7 alln P erlen » Ramcois' (Paris). Fabrikant August Lbonhakdi in Freiburg,lochen gedrechselte Perlen oder Kügelchen. (Wittstein, Analyt.)

Elfenbein, künstliches, Celluloid, enthält nicht die Bestandteile des Elfenbeins.P h* zuerst von dem Amerikaner IIyatt (1869) dargestellt und zwar durchandeln v °a Cellulose, Papier etc. mittelst Schwefelsäure (5 Th.) und Salpeter-auie (2 Th.), Auswaschen der nitrosirten Masse, Austrocknen, Pulvern, Ver-mischen mit Kampfer, Pressen etc. Die Masse ist sehr hart, aber zugleichelastisch, lässt sich poliren, wird durch Erhitzen in Wasser oder Oel dehnbarUn d plastisch, lässt sich mit Farbstoffen vermischen, doch ist sie leicht ent-zündlich und bei Annäherung einer Flamme verbrennt sie schnell und heftigw je jeder andere Nitrokörper. Man arbeitet aus diesem Celluloid Sachen, wie ausElfenbein.

Wegen der leichten Entzündlichkeit sind diese Sachen im Grunde recht ge-fährliche Gegenstände und sollten desshalb polizeilich verboten werden. Clouetgiebt folgende Beschreibung von diesem vorzugsweise in Amerika, jetzt auch in«ankreiehfabricirten Stoffe: Celluloid ist eine harte, feste, unzerbrechliche Masse,dem hellen Hörn ziemlich ähnlich. Es ist elastisch und wird bei Erwärmungauf 125« C. plastisch; die einzelnen Stücke lassen sich dann durch Zusammen-drücken vereinigen. Es lässt sich zu Blättern von 0,5 mm Dicke auswalzen,drücken, incrustiren und auf Holz, Marmor etc. aufleimen. Wenn die Masse ausue n Apparaten kommt, ist sie durchscheinend. Sie brennt mit russiger Flamme,w obei sie starken Kamphergeruch verbreitet, lässt sich aber nur schwierig (?)