Brucinum. — Butyrum.
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Bungen von 1 :1000 nehmen sogleich schön tiefrothe Färbung, etwa wie der ausder Himbeere gepresste Saft, an; auch in 1 : 10000 ist die Reaction sehr deut-sch zu beobachten, wenn man einen Ueberschuss von Kaliumdichromat vermeidet.■L> a man, selbst wenn aus Leichentheilen das Bruoin nicht ganz rein isolirt seinsollte, mit e ; ner Mischung von 1 Vol. Schwefelsäure mit 9 Vol. Wasser farblosesungen desselben erhält, so hat diese Reaction einen gewissen Vorzug vor sol-fv a denen conc. Säuren in Anwendung kommen, welche durch begleitende
mcle Stoffe dunkel gefärbt werden.
, Von Meyer befindet sich im Archiv d. Pharm. Bd. X, S. 413 eine Arbeit
1 Jj r Absorptionsspectra der Lösungen des Brucins, Morphins, Strychnins etc.
n(1 eine Vorführung der Absorptionsspectra. Yvon beobachtete bei Brucin ein
continuirliches Absorptionsspectrum. Bänder fehlten. Die Verdunkelung ist von
der Lichtintensität abhängig und sie ist um so stärker, je dunkler die Färbung
fl er Brucinlösung ist.
Als Gegengift des Brucins fand sich Chloralhydrat bewährt. Brucinin die Verdauungswege eingeführt soll theils durch den Harn, theils durch dieGalle unverändert abgeschieden werden.
Butyrum.
dene t? a " dtheile - Na <* Bromeis setzt sich das Butterfett aus fünf verschie-garin a 7; örpern zusammen und zwar aus 30 Proc. Butyroolein, 68 Proc. Mar-betfpL Proc- But y™> Ca P rin und Caprofii. Die Tischbutter des Handels
zuck k US 83 ~ 93 Proe - reinem Butterfett, 0,5—3 Proc. Casein und Milch-NachF * 2 Pr ° C ." WaS8er und 2—3 Proc - Kochsalz. Vergl. Handb. I, S. 636.Butt f T?i EI8CHMANN ' 8 Untersuchungen (185 Analysen) ergiebt sich, dass reines«1=7v , 85 ' 79 —89,73 Proc. nicht flüchtige oder in Wasser unlösliche Fettsäurenaisgeben kann.
fett '?. ns ' s * enz des Butterfettes ist im Allgemeinen derjenigen des Schweine-l y 8 . ? eicu > doch trifft man auch, wenn auch nur selten, Butter an, deren Bu-in f)° eil lf e ^ a ^ bis auf 50 Proc. steigt. In der Sommertemperatur sondert sichBier er p u ^ e beim Aufbewahren grösserer Mengen ein grosser Theil dieses flüs-„ b f n . * ;es aD > und sind auch schon Fälle vorgekommen, in welchen man darauseine Verfälschung der Butter mit einem flüssigen Oele schloss. Dieser Um-
_ nt befugt zur Annahme, dass die quantitative Zusammensetzung der Butter
ne constante ist, sondern mehr oder weniger variirt.Dieses flüssige Butterfett ist von der Consistenz des Olivenöls, War™W meist gelb.
Handelswaare. Die Butter kommt in verschiedener Form und Zubereitung«en Handel. Man unterscheidet 1) eine gesalzene und 2) ungesalzene,wstere ist vorwiegend im nördlichen Europa, letztere im südlichen Europa ge-bräuchlich. Die gesalzene ist mit wenig Salz (bis 2,5 Proc.) die sogenannte^'schbutter, mit stärkerem Salzversatz (bis 8 Proc.) die Kochbutter, Fass-outter. Die ungesalzene Butter kommt entweder als frische Butter auf denrkt od er sie wird geschmolzen und abgeschäumt und klar abgegossen als ge-e «molzene Butter, Schmelzbutter, zuweilen auch Schmalz genannt," (l en Handel. Letztere kommt aus Frankreich, Bayern und Russland in denHandel. Sie ist eine sehr reine und auch sehr dauernde, nicht leicht ranrig
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