Kali aceticum solutum — Kali arsenicosum solumm.
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Metallische Verunreinigungen werden durch Schwefel-wasserstoff gefällt (S. 136).
Aufbewahrung: in gut verschlossenen Glasgefässen.
f Kali aceticum solutum.
Liquor Kali acetici. Liquor Terrae foliatae Tartari.
Liquor Acetatis kalici.
KÄ + Aq. = 294,6.
Klarej farblose^ neutrale Flüssigkeit von 1,176— 1,180spec. Gcevo.j 33,3% trocknes essigsaures Kali enthaltend-Erkennung und Prüfung wie bei Kali aceticum.
f Kali arsenicosum solutum.
Solutio arsenicalis. Solutio Fowleri.
Klare, färb - und geruchlose Flüssigkeit von alkali-scher Reaction, mit Silberlösung eiuen blassgelben (S. 153),mit Schwefelwasserstoff nach erfolgter Ansäuerung sogleicheinen citronengelben, in kohlensaurem Ammoniak löslichenNiederschlag (S. 138) gebend, aus dem sich in der, S. 112angegebenen Weise metallisches Arsen herstellen lässt.
Der vorschriftsmässige Gehalt an arseniger Säure kanndurch deren Ueberführung in Schwefelarsen oder arsenik-saure Ammoniakmagnesia geprüft werden: ersteres erhältman aus der mit Salzsäure angesäuerten Lösung durchFällung mit überschüssigem Schwefelwasserstoff, Sammelndes Niederschlages im gewogenen Filter, Aussüssen undTrocknen bei 100°; zur Herstellung des Magnesiasalzessetzt man der Flüssigkeit etwas Salzsäure und nach undnach in kleinen Mengen zerriebenes chlorsaures Kali zu,erwärmt eine Zeit lang sehr gelind bis zum Verschwindendes Chlorgeruchs, übersättigt dann mit Ammoniak, undfügt eine klare Lösung von schwefelsaurer Magnesia, diemit so viel Salmiak versetzt ist, dass Ammoniak darinkeine Fällung mehr erzeugt, hinzu; man lässt bei gewöhn-licher Temperatur 12 Stunden lang stehen, sammelt dannden Niederschlag im gewogenen Filter, süsst ihn mit am-moniakhaltigem"Wasser aus, und trocknet bei genau 100°:
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