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Jüdum — Kali aceticum.
mit bräunlichgelber Farbe löst. Cyanjod sublimirt beimErhitzen im Glasröhrchen zuerst, und setzt sich zu oberstin farblosen Nadeln an. Das englische, immer mehr oderminder unreine und feuchte Jod ist für den medicinischenGebrauch nicht statthaft.
Aufbewahrung: nach Tab. C, in mit Glasstöpselnsorgfältig verschlossenen Flaschen im Kalten.
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f Kali aceticum.
Terra foliata Tartari. Acetas kalicus.KA = 98,2.
Sehr weisses , schappig-krystallinisches , fast neutrales^in 2 Th. Wasserj in 4 Th. höchst rectificirten Weingeisteslöslichesj von metallischen Verunreinigungen völlig freies^an der Luft zerfliessliches Pvlver_, dessen Lösung durchverdünntes Eisenchlorid dunkelroth gefärbt (S. 168), durchWeinsteinsäure krystallinisch gefällt wird (S. 172).
Die wässrige Lösung des trocknen Salzes reagirt im-mer schwach alkalisch.
Die Gegenwart fremder Salze, aus unreinem Kali-salz oder unreiner Säure herrührend, erkennt man im All-gemeinen mit ausreichender Schärfe, wenn man die klareLösung des Präparates in 2 Th. Wasser mit dem gleichenVolumen Spiritus aethereus schüttelt, daran, dass nachSonderung der Flüssigkeiten die untere getrübt erscheint;ist sie klar, so ist keine weitere Prüfung nöthig; ist sietrübe, so ist die mit Salpetersäure angesäuerte Flüssigkeitdurch Silberlösung auf Chlorverbindungen (S. 151),durch Barytsalze auf schwefelsaures Salz (S. 156) zuprüfen; eine geringe Spur von Chlorkalium muss nach-gegeben werden, weil sie auch in dem zur Bereitung die-nenden Kali bicarbonicum statthaft ist.
Kieselsäure bleibt schon bei der Lösung in Wassergrösstentheils ungelöst, die etwa in die klare Lösung über-gegangene Kieselsäure wird beim Schütteln mit Spiritusaethereus flockig gefällt, durch Eintrocknen unter Zusatzvon Salzsäure unlöslich gemacht.