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Inulinum — Jodum
salzigem Geschmack. Ist sehr zum Verderben geneigt, unddarf daher nur auf wenige Tage vorräthig gehalten werden.Ein durch Gährung oder Schimmelbildung verändertesPräparat ist verwerflich. Spec. Gew. 1,154— 1,158 im frischbereiteten Zustande, nach einigen Tagen durch Absetzennur 0,006—0,010 geringer.
Inulinum.
Heleninum, Alantinum, Dahlinum.C 12 H 10 O 10 = 162.Zartes, weisses, geruch- und geschmackloses, hygro-skopisches, in Weingeist und kaltem Wasser sehr wenig,in heissem Wasser nicht zu einem Kleister, sondern zueiner schleimigen Flüssigkeit ohne bindende Kraft, auchin kalter Salzsäure lösliches Pulver, das durch Jod nurvorübergehend braun, nicht blau gefärbt, und durch ver-dünnte Säuren noch leichter als Stärkmehl, und schon inder Kälte in Traubenzucker übergeführt wird.
f Jodum.
Jodum bis sublimatum.i = 127.
Schwere, metallglänzende, dunkel bleigraue, die Haut
braun färbende krystallinische Tafeln oder Schuppen von
eigenthümlichem Geruch, beim Erhitzen ohne Rückstand
in dunkelvioletten Dämpfen, flüchtig, in 10 Th. höchstrecti-
ficirten Alcohols löslich.
Die Reinheit ergiebt sich theils aus der vollständigenFlüchtigkeit beim Erhitzen, theils aus der vollständigenLöslichkeit in Alcohol zu einer dunkelbraunen, in über-schüssiger Lösung von unterschwefligsaurem Natron zueiner farblosen Flüssigkeit. Jodschwefel giebt bei derOxydation mit Königswasser Jodsäure und Schwefelsäure,durch Barytsalze zu unterscheiden, die mit ersterer einenin Salzsäure leichtlöslichen, mit letzterer einen unlöslichenNiederschlag geben (S. 156). Chlorjod ist sehr leicht inWasser löslich mit dunkelbraunrother Farbe, währendsich reines Jod nur langsam und in sehr geringer Menge
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