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Indicum — Infusum Sennae compositum.
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fälscht, und lassen dann beim Verbrennen einen grösserenAschengehalt.
Der durchschnittliche Wassergehalt guter Indigo-sorten beträgt 4,5 — 5°/ 0 ; der Aschengehalt wird auf(S — 10 — 15°/ 0 angegeben: am meisten schwanken die An-gaben über den, den Werth allein bestimmenden Gehaltan Indigblau, wahrscheinlich darum, weil der Einfluss deszugleich vorhandenen Indigbrauns und Indigleims auf dieReagentien nicht immer genügend beachtet ist. So geben,nach Erdmann, die Methode von Bolley (Zerstörung desFarbstoffs durch eine titrirte Lösung von chlorsaurem Kali,welche einer kochenden, mit Salzsäure versetzten schwe-felsauren Indigolösung zugesetzt wird), die Methode vonPenny (Titrirung der kochenden, mit Salzsäure versetztenschwefelsauren Lösung mit doppelt chromsaurem Kali),und die von Mohr (Titrirung mit Chamäleonlösung) wegender gleichzeitigen Einwirkung von Indigbraun und Indig-leim sehr bedeutende Ueberschüsse. Ein genaues Resultaterhält man dagegen nach Erdmann folgendermassen: Ineiner Flasche von genau bekanntem Rauminhalt wird einegewogene Menge Indigo durch Digestion mit Eisenvitriol,Kalk und Wasser bei sorgfältigem Verschluss reducirt.Nach vollständiger Eeduction wird eine genau gemesseneMenge der erhaltenen Flüssigkeit, deren Gehalt an Indigoalso durch einfache Rechnung zu finden ist, wieder oxy-dirt, und das regenerirte Indigblau abgewaschen, bei 100°getrocknet und gewogen; gute Sorten geben bei dieserMethode 36 —37% Indigblau. Wäre der Indigo mit Ber-linerblau verfälscht, so könnte dasselbe durch Digestionmit verdünnter Kalilauge zersetzt werden; das Filtratwürde dann auf Zusatz einer Eisenoxyduloxydlösung undUebersättigung mit Salzsäure einen Niederschlag von Ber-linerblau geben (S. 169).
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Infusum Sennae compositum.
Loco Aquae laxativae Viennensis.
Braune, nicht völlig klare Flüssigkeit von dem Ge-ruch der Sennesblätter und eigenthümlichem, süsslioh-