190 1. Saaerstofffreie Mineralien. F. Sulfuride.
b) Der ans Molybdänsäure und Kieselthcilchenbestehende Rückstand werde min so lange tinter Schüt-teln mit Ammoniaklicftior in Berührung gelassen, bisbei einem Ueherschufs des letztem erstere gänzlich ab-sorbirt ist, und nur gedachte Kicseliheilchen übrig bleiben.Die Summe des gefundenen Gewichts des Schwe-
fels, des Kiesels, des Eisen- und Alumimnoxyds, vondem, des in Untersuchung genommenen Molybdänkie-ses abgezogen, wird die Menge des Molybdäns anzei-gen; oder genauer, man berechnet Tür 100 des gefun-denen Schwefels 296,40 Schwefelmolybdän, da alsdanndas Gewicht der fremdartigen Substanzen den Mangelcompensrren wird.
Haucht man übrigens die molybdänsaure Flüssig-keit zur Trockne ab und erhitzt den Rückstand, so er-scheint Molybdänsäurc, die dem Schwefclmolybdängleichwertig ist, indem beide 60,61 Procent Metallenthalten»
Snlfuride des Nickels.
§' 144.Haarkies. Ni SP*Mit Spuren von Kobalt.
V e r Ii a 11 e n im Feuer.
Auf Kohle vor dem Lölhrohr hinterläfst CS metal*lisches Nickel, in offener Röhre erscheint schwefeligeSäure, während es sich äufserlicb nicht merklich vei än-dert. Nach dem Rösten bleibt Nickeloxyd zurück.
Analyse.
Die Analyse des Schwcfelnickels ist der oben ange-führten des Schwefelkobalts ähnlich, wenn es wie die-ses Beimischungen enthält; s-onst sehr einfach. Manlöse z. B. das Fossil in chlorsalpetriger Säure auf,schätze den abgeschiedenen Schwefel durchs Verbren-nen, den zur Säure oxydirten mit Chlorbarinm, und fällenach Entfernung des überflüssig gebrauchten Bariumsdas Nickeloxyd mit Kaliumoxyd in der Hitze, waschees mit heifsem Wasser ans und berechne es auf 64,77Procent Nickel»
§. 145.
N i ekel gl an z. Ni Sf + + Ni Ar 2 .Mit wenigem Eisen.