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2, Abt. 1 (1829)
Entstehung
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119
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1, Sauers toflrreie JMinerali&n. A. Metalle. 119

Auflösung des Deutochlormerkur» ein Niederschlag von Proto-chlormerkur alleiji entsteht, oder ol) dieses mit Schwefel ver-mengt ist, was dort auf Arsenikwasserstoff, hier auf Schwefel-wasserstoff, oder auf ein Gemeug von beiden, deutet. In demeinen und andern Fall wär,e, statt llydrochlorsäure, chlorsal-petrige Saure anzuwenden.

Im Rückstände wird Kohle und Eisenoxyd — gra-phitarlig — wie auch Siliciumoxyd geblieben seyn;manchmal nur Kohle und Siliciumoxyd, Erste erkenntman an ihrer Eigenschaft, zu verglimmen, die andernLeiden durch Behandlung mit Kaliumoxyd im Feuer etc.Siehe Siliciumoxyd.

Die gewöhnlich grüne Auflösung werde nun mitSalpetersäure erhitzt, um ihren Eisengehalt auf djehöchste Stufe der Oxydation zu bringen, und hieraufmit Ammoniak jn starkem Ueberschufs versetzt, dasgewonnene Eisenoxyd geglühet und auf 69,34 ProcentEisen berechnet.

Die blaue ammomakalische Flüssigkeit behandeleman nun, wie beim Arsenik gelehrt, oder man rauchesie zur Trockne , ab, löse den Rückstand in Salpeter-saure auf, und fälle ihn mit IXatriumoxydcarbonat in derHitze. Das geglühte Präzipitat enthält 78,71 ProcentNickel.

Ich wiederhole hier, daTs hei der Präzipitation des Nickel-oxyds durch Carbonute ein Ueberschufs des Fällungsmittels ge-mieden werden mnfs; insonderheit weil, wenn Kohlensaurevorwaltet, diese auflösend ruckwirkt, wie auch, dufs ein durchreines Kaliumoxyd gewonnenes Nickeloxydhydrat heifs ausge-waschen werden müsse, wenn es frei von Kaliumc.xyd seyn soll.

Bekanntlich ist, wenn man die Eisenpuicipitate richtigbestimmen will, das Eisen in seiner Solution stets zu per-üxydire».

Man prüfe die hydrochlorsaure Solution übrigens auch aufBlei durch Schwefelsäure; enthält sie davon, so setzt sie nachdem Abranchen zur mäfsigcu Trockne und WiederaufweichenChlorbloi ab.

Führte die nmmoniakalische Flüssigkeit Kobalt und Kupferzugleich, so waren diese, wie beim Auenik. gelehrt ist, zuscheiden, §. 85. etc.

Dem oben erhaltenen Nickeloxyd kann etwas Eisenoxydbeigemengt seyn; das bleibt aber bei erneuerter Auflösung inAmmoniak (mit Spuren \ou Nickeloxyd) zunick.