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2, Abt. 1 (1829)
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94
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94 2. Abschn, Darstcllnng der Elemente, Bereitung

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lusinfusion gelten, indem sie, mit Säuren vermischt, diekaiische Solution der Tanlalsäure Orangengelb nieder-schlagt, und sie dadurch vorzüglich vom Silicinmoxydunterscheidet. Auch schon abgeschiedene Tantalsäurenimmt durch Gallusinfusion benannte Farbe an. Sieheüber die Zerlegung der T antalate im Allgemeinen.

§. 81.Uran 9,00.

Das Uran kommt in der Natur nicht metallisch,sondern als Oxyd vor, z. B. als Protoxyd in derPechblende, als Oxydhydrat in der Uranblüthe ( i ),dem Uranthon und vorzüglich dem Uranocker, als Sul-fat im Uranvitriol, als Phosphat im Uranglimmer.

Man erhält das Uran durch blofse Beduction desOxyds mittelst Kohle im Kohlentiegel, übrigens durchBehandlung des erhitzten Oxyds oder des geglühefenUrankaliniuchlorids mit WasserstofJgas, im letztem Fall,indem das Metall nach dem Aulweichen mit Wasser inkleinen oetaedrischen Kryslallen zurückbleibt, im erste-ren, indem es als braunes Pulver hervorkommt.

Um das schwarze Protoxyd darzustellen, fällt manaus der, mit chlorsalpelrigcr Säure gewonnenen Auflö-sung des Uranockers erst das Blei, Kupfer und Arse-nik als Sulfuride durch Hydrothion, entfernt den Ueber-schufs letzterer durch Sieden, pero.wdirt das Eisen mit-telst eines Zusatzes von Salpetersäure , präcfpih'rt diesesin Gesellschaft von Uran-, Zink« und Kobaltoxyd durchAmmoniak, digerirt das Präzipitat mit Ammoniakcar-bonatsolütion, läfst letztere sieden, glüht das niederge-fallene Uranoxyd zu Prcioxyd, reibt es mit Hydrochlor-säure an wodurch es in ein leichtes Pulver zerfalltsondert dieses im Filter ab, wäscht es scharf aus, undglüht seihiges. Es enthält 96,44 Proc. Uran.

Das (orangengelbe) Oxvd erhält man durch Schwa*ches Glühen des L ranoxydnitrats.

Es ist seliwer, dieses 0*yd auf andern! Wege reiu darzu-stellen, weil es nlit den Füllungsuiitteln gleichsam Acidate bil-det, so auch mit dem Ammoniak, wovon es jedoch durch mi-fslges Cliiiicn leicht befreiet werden kana.

Das Oxyd, wie das Hydrat desselben, verliert hei