ihrer Oxyde, AimoSungsmittel und Rcagcntien. 93
ßcagentien:
Erwähnte oxydirende und desoxydirende Substanzen,wozu im letztem Fall auch mehrere Metalle, als Zink,Eisen, ferner Eiscnproloxydsulfat, Galiusinfusion etc.gehören.
i so.
T an t a 1. ,
Das Tantal findet man nur als Saure in der Na-tur, z.B. im. Mangan- und BisenÖxydUmtalat (Tatilalit),als M angano x y dtari lal a t etc. im Fimibuer undBröddboer Tanlalit, -als Y tIrinmoxyd tan talat imYttrolantalit.
Man gewinnt das Tantal durch Behandlung desFluortantals mit Kalium, wodurch sich Fhiorkalinm Lil-det nnd Tantal frei gemacht wird, welches dann, mitWasser übergössen, nach geschehener Auflösung desChlorkaliums das Tanlal als schwarzes Pulver zuiiick-läfst.
Das dunkelgrartc Oxyd wird durch Glühung derTantalsänre mit Kohlenpulvcr dargestellt. Es enthält92,02 Tantal.
Die Tantalsänre gewinnt man aus dem Tantalitdurch Schmelzung desselben mit dem 6 bis Stachenseines Gewichts an Kaliumoxydbistdfat bis zum klarenFlufs, welcher, zerrieben und mit YV asser digerirt, dieTantalsänre mit Eisen- und Zinnoxyd, nebst Wolfram-säure aurtickläfst; letztere Leide zieht man durch Äm-jnoniumhvdrosulfurid, und darauf letzteres durch 13y-drochlorsärue im Kochen aus. Sie enthält 88,49 Pro-cent Tanlal, Und als Hydrat 11,öl Protcnt Wasser.also eben so viel Sauerstoff, a"s wasserleere Saure.
AuQösuügsmiltcl des Metalls sind: Hydroflnorsätrrc,oder diese mit etwas Salpetersäure Vermischt. DieTantalsäurc wird von conccntriiler Schwefelsäure etwasgelöset; Wasser fällt sie wieder aus. Kaliumoxydnimmt sie im Schmelzen leicht auf. — Als Hydrat wird sieauch von der Weinsäure gelöset; Stumpft man die So-lution durch Ammoniak ab, so giebt sie mit Galiusinlu-sion orangengelbe Präcipitate; Kaliurnoxydbitarlrat undBioxalat verhallen sich obiger Säure ähnlich.
Als bestes Reagens für das Tantal kann nur Gal-