2. Abschn. Darstellung der Elemente, Bereitung
Hanptpeägentien des Goldes:
Eisenprotoxydsulfat fällt es metallisch, und zwarbraun, in das Rothc neigend, wobei sich die Flüssig-keit zum üftern mit einem Goldhäutchen überzieht. Beisehr starker Vßrdönnung erscheint sie in durchlallendemLichte bläulich,
Zinnprotochlorid, mit höchster Empfindlichkeit einpurpurfarbenes Präcipitat (den Goldpnrpur) gebend.
Ilydrothionsäure oder Hydrosulfundc schlagen esdunkelbraun ins Schwarze nieder.
Oxalate bewirken einen rolhbraunen, metallischenNiederschlag,
Gallustinktur ebenfalls.
§. 77.Merkur 13,56.
Das Merkur wird gediegen als sogenanntes Jnng-frrnquccksilber, mit Schwefel verbunden im Zinnoberund Lebererz, mit Chlor im Ilornqnecksilber und seilenals Oxyd, z. ß. im QuecksUberbrandetz angetroffen»
Man gewinnt das Merkur durch Destillation, undzwar aus dem, vorher mit gebranntem Kalk (weicherdenSchwefel abtrennt) gemengten Erzpnlver; reiner durchneues Abziehen ; am feinsien aus deni, mit Kalk oderMennige versetzten Zinnober.
Das schwarze Protoxyd erhält man durch partielleZersetzung des Mcrkurproloxvdnitrats mit Kaliumoxyd,wobei jedoch nur die erste Hälfte des Präcipitats alsreines Protoxyd gellen kann, oder auch durch Entmi-schung des Merkurprotochlorids mit einem grofsen, aufein Mal hinzugesetzten ücberschufs von Kaliurnoxyd,Es enthalt Ü6,20 Procent Merkur.
Das rothe Oxvd, durch Zersetzung des Merkuroxyd-,nitrats in der Hitze und Digestion des Educts mit,durch Kaliurnoxyd geschärftem VN asser, oder durchBehandlung des gedachten Nitrats mit Kaliumoxydsolu-,tion, Es enthält 88,68 Procenfc Merkur,
Aufhisnngsmittel des Merkurs ist die Salpetersäure,welche energisch darauf einwirkt, und bei [eberschufsdes Metalls und in gehöriger Verdünnung ein Protoxyd,conrentrU aber und bei vorwaltender Saure eine Per»oxvdsolution damit bildet.
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